Meine Midlife-Krise war ein echter Glücksfall!

 

Meine Midlife-Krise war ein echter Glücksfall

Zwischen meinem 50. und 57. Lebensjahr erlebte ich eine Krise, die ich lange nicht als solche erkannte.

Nach außen lief alles wunderbar. Innen bröckelte es immer mehr.

Werte, die noch im Jahr davor tragende Säulen meines Lebens waren, lösten sich auf. Eine Art Lebensmüdigkeit legte sich über alles. Die Frage nach dem Warum wurde lauter und drängender. Und die Lebensschmerzen, die ich spürte, waren manchmal kaum erträglich.

Wehenschmerzen 

Mir war lange nicht klar, dass es Wehenschmerzen waren.

Dass mich etwas durch einen Geburtskanal drängte — nicht ins Tun, das ich 50 Jahre lang gelernt hatte. Sondern ins Sein.

Es war keine leichte Geburt. Sieben Jahre im Larvenstatus zu leben brachte nicht nur mein Unternehmen ins Wanken — es ließ mich an allem zweifeln, worüber ich mich bisher definiert hatte. Über Leistung. Über Kompetenz. Über das, was ich anderen gab.

Und selbst als das neue Ich geschlüpft war, dauerte es noch eine Weile, bis ich mich in der neuen Haut heimisch fühlte. Bis ich die neue Sprache sprach. Bis ich erkannte, dass nicht jeder mich verstehen konnte — und dass das in Ordnung war.

Was das Glück darin war

Heute erkenne ich: Diese Krise hat mich tiefer zu meiner Essenz geführt als alles, was ich jemals bewusst angestrebt hätte.

Sie hat mich von jemandem, die lehrt und begleitet, zu jemandem gemacht, die weiß — weil sie selbst hindurchgegangen ist.

Das ist der Unterschied, den ich in meiner Arbeit spüre. Und den die Frauen spüren, die zu mir kommen.

Nicht weil ich einen Weg kenne, den ich ihnen zeige. Sondern weil ich denselben Weg gegangen bin.

Wenn du gerade an einer Bruchkante Deines Lebens stehst oder spürst, dass sie sich ankündigt, dann bin ich gerne für Dich da.