Abseits von Nine-to-Five: wie es gelingt, das Sein und das Tun zu verbinden

Neulich versuchte ich in einem Mentoring zu erklären, dass die Optimierungs-Strategien, die wir in der Welt des Tuns nutzen, in der Welt des Seins nicht funktionieren können: „Das ist in etwa so, als ob Du mit Steigeisen und Klettergurt tauchen gehst!“ Plötzlich hatte ich die passenden Bilder im Kopf, die dabei helfen, das Tun und das Sein besser zu verstehen:

Abseits von Nine-to-Five — wenn das Tun und das Sein sich begegnen

Stell dir vor, du wärst in einer Welt der Berge aufgewachsen.

Von Kindesbeinen an hast du gelernt zu klettern. Immer höher. Die Anerkennung gab es oben — für Leistung, Ausdauer, Ergebnisse. Du hast das System verstanden und es meisterhaft gespielt.

Und tief unten, weit unter dir, hat das Meer geglitzert.

Du hast es gesehen. Manchmal sogar danach gesehnt. Aber die Botschaft war klar: Das Leben findet in den Bergen statt. Das Meer ist Urlaub. Erholung. Auftanken — bevor es weitergeht.

 

 

 

 

Die Welt der Meere

In der Welt der Meere gelten vollkommen andere Regeln.

Dort gibt es nichts zu erreichen. Dort weilt das pure Sein. Kein Erster, kein Letzter. Wenn du untertauchst, spürst du das ewige Jetzt — weder Vergangenheit noch Zukunft ist wichtig. Du lernst, dich hinzugeben. Den Gezeiten zu vertrauen. Darauf zu vertrauen, dass etwas Größeres dich trägt.

Wenn du es zulässt.

 

 

Der innere Erdrutsch

Irgendwann reicht das kurze Eintauchen im Urlaub nicht mehr.

Die Energie, die du am Meer auftankst, trägt dich nicht mehr bis zur nächsten Auszeit. Der innere Erdrutsch, der gerade alle bisherigen Werte vor dir herschiebt, lässt sich nicht mit Yoga und Meditation aufhalten.

Da brennt eine Sehnsucht, die du nicht mehr ignorieren kannst.

Das kann’s doch nicht gewesen sein.

 

 

Was entsteht, wenn Tun und Sein sich begegnen

Es sind nicht die Meerjungfrauen, die dir das Tauchen beibringen.

Es sind die reifen Bergfrauen — Meisterinnen beider Welten — die wissen, wie man die Schätze der Tiefe mit in die Bergwelt nimmt. Die gelernt haben, beides zu leben. Nicht entweder-oder. Sondern sowohl-als-auch.

Wenn du deine Fähigkeit zu tun mit deiner Essenz verbindest, entsteht etwas Drittes.

Nicht tuend. Nicht ruhend.

Wirkend.

Und dieses Gefühl — etwas wirklich zu bewirken — schenkt dem Leben eine Tiefe, die keine Bergbesteigung je erreicht hat.

 

Wandelzeiten – der Kurztrip ins Sein

Was wäre, wenn Du Dir mehr als nur ein kurzes Eintauchen ins Sein gönnst, sondern gemeinsam mit spannenden Weggefährtinnen ganze sechs Wochen das Sein erkundest?  Mein Programm „Wandelzeit“ ist allen Frauen gewidmet, die keine Lust mehr auf „schneller, höher, weiter“ haben und ihr Leben bunter und erfüllter leben möchten. Bist Du eine davon?