Monatsrückblick Februar 2021

Was ich in den letzten 28 Tagen so alles gewuppt habe? Ich würde mal sagen, es war eine ganz stattliche Drillingsgeburt. Jetzt sitze ich in meinem neuen Zuhause und kann es gerade gar nicht fassen, was im Februar so alles passiert ist.

1te Geburt – mein neues Zuhause

Der Umzug in ein neues Zuhause war für mich eine wahrhaftige Neugeburt. Wobei für mich in der Rückschau das Sterben des Alten der herausforderndste Teil war. Zuallererst die Fassungslosigkeit, als ich den Brief mit der Ankündigung des „Eigenbedarfs“ in Händen hielt, obwohl mir beim Einzug etwas ganz Anderes zugesichert wurde. Das Gefühl der Heimatlosigkeit und die Frage nach „meinem“ Platz, die plötzlich wieder aktuell wurde. Das Hoffen und Bangen, ob man zur rechten Zeit ein neues Zuhause findet. Das Ausmisten und die gefühlt tägliche Fahrt zum Wertstoffhof. Die Frage, ob der Neubau fristgerecht trocken wird damit der Einzugstermin eingehalten werden kann. Die aktuelle Rechtslage, ob man in C-Zeiten überhaupt mit Freunden umziehen darf. Das Wissen, dass ich in einen Neubau ohne Küche einziehe und die Frage, wie ich die Zeit bis Mai – da soll nun die neue Küche geliefert werden –  auffange. Die Wohnungsübergabe in einer sehr angespannten Beziehung zwischen Vermieter und Mieter. All diese Punkte setzten mir im Februar ziemlich zu. So einige Nächte verbrachte ich schlaflos herumgeisternd in der mit Umzugskisten vollgestopften Wohnung.

Der Umzug an sich war eine sehr leichte Geburt. Sechs kräftige Männer, drei quirrlige Frauen und zwei Stunden später war die alte Wohnung ausgeräumt. Nach der obligatorischen Leberkäs-Brotzeit und weiteren drei Stunden später stand das Schlafzimmer, das Wohn- und Esszimmer und meine kleine Camper-Küche. Und jetzt darf ich mich entspannt um die Erstlingsausstattung meines Neugeborenen kümmern.

 

meine kleine Camper-Küche

meine kleine Camper-Küche

 

 

2te Geburt – AURYN erblickt die Welt

 Anfang des Jahres erzählte mir Markus Zielke von seiner Idee, eine Ausbildung für Coaches ins Leben zu rufen, die die Leader der neuen Zeit ins Wirken begleiten soll. Eine Ausbildung, die nicht nur fundierte Coaching-Werkzeuge an die Hand gibt, sondern auf einen integralen Führungsstil vorbereitet. Dabei soll die Selbsterfahrung einen wichtigen Aspekt in der Ausbildung einnehmen. Gemeinsam planten wir dazu, eine Visionssuche anzubieten, doch im Laufe der Vorbereitungen stellten wir fest, dass wir uns eine intensivere Zusammenarbeit vorstellen konnten.

 

 

AURYN is born

 

Nach einer Blitzhochzeit, schlaflosen Nächten und herausfordernden Geburtswehen brachten wir nun also eine stramme Stammhalterin auf die Welt: die AURYN Akademie.

Und auch hier sind wir dabei, die Erstlingsausstattung in Form von Angeboten zusammenzustellen. Wer uns live kennenlernen will:

Am 12.03. gehen wir live und stellen die Visionssuche vor. Mit dabei sind zwei ehemalige Teilnehmer, die von ihrer Auszeit berichten und zwei, die sich für die diesjährige Visionssuche angemeldet haben. Gemeinsam erforschen wir die Magie dieser besonderen Zeit und beantworten euch alle Fragen.

Und am 15.03. gehen wir live und stellen das Ausbildungsprogramm der AURYN Akademie vor und sprechen über den zyklischen Individuationsprozess.

 

3te Geburt – The Real Eldershit mit Ayna Ina Eberhardt und Mia Brummer

 Ayna Ina Eberhardt lernte ich vor vier Jahren in einem Seminar kennen und nahm sie gleich als Herzensschwester wahr. Ebenso wie ich stand sie mit einem Bein in der Welt der Steuern und Finanzen und mit dem anderen Bein fest verwurzelt in einer spirituellen Tradition: der hawaiianischen Kahuna-Tradition.

Vor einigen Wochen traf ich sie bei Mark Oswalds Spirit Leader Tribe wieder und der Funke zwischen uns entflammte aufs Neue – nur dieses Mal lichterloh. Da wollte etwas geboren werden. Wir beide sind nun in einem Alter, in der die „eldership“, die Ältestenschaft anklopft. Eine Phase, in der wir den Ruf hören, unser Wissen und unsere Erfahrung den jungen Unternehmer| innen weiterzugeben. Daraus entstand ein Abend in HAVALA, an dem wir „the real elder shit“ ins Leben riefen. Ein Talk, der die spirituelle Dimension eines Unternehmens zur Grundlage hatte. Dieser Abend machte uns so Spaß, dass wir nun gemeinsam ein Projekt ins Leben gerufen haben, das Unternehmer | innen begleiten wird und zwar von der Idee bis ins erste Lebensjahr des Unternehmens. Materiell. Emotional. Strukturell. Spirituell.  Und auch da sind wir gerade dabei, die Erstlingsausstattung zusammenzustellen.

Und sonst noch so

Ich bin runter vom Berg.

Mark Oswald fragte gestern, welchen Impact mir persönlich die siebenwöchige Reise bei Komm ins Wirken gebracht hat. Nun ist mangelnde Wirkkraft definitiv kein Thema bei mir. Das größte Geschenk jedoch war, dass ich auf einer geführten Reise wieder zurück in die Welt kam.

Im letzten Jahr lebte ich – nicht zuletzt durch die Corona-Beschränkungen – ziemlich einsam auf meiner imaginären Bergspitze. Dort befand ich mich in guter Gesellschaft mit meinen Spirits, meinen Ideen, meiner Kreativkraft und produzierte am laufenden Band Kurse, Workshops und Seminare. Die Einsamkeit merkte ich ganz lange Zeit nicht. Erst als mich Mark aufforderte, meine Sachen zusammenzupacken und mit ihm – singend und tanzend – ins Tal hinunterzuwandern, begriff ich, wie isoliert ich das letzte Jahr verbracht habe. Dieser Abstieg ins Grüne Tal, das Aufeinandertreffen mit gleichgesinnten Menschen, die nach dem Weg fragen, die herzliche Verbindung – all das hat mir eine neue Qualität meines Wirkens eröffnet.

Ich bin eine Mehrfach-Award-Siegerin in der Content-Society

 

and the award goes to...

and the award goes to…

 

Judith Peters, unsere Godess of Blogging, vergab Ende Februar die Content Society Awards und ich war so perplex, einige davon abgeräumt zu haben!

  • Iron Bloggerin
  • Bloggerin trotz Umzug
  • Impact-Bloggerin
  • 13 Blogartikel in acht Wochen

Ein ganz herzliches Dankeschön an Judith und meiner Content-Society-Family, die mich unterstützt, begleitet und auch mal etwas antreibt J

 

Ich bin ziemlich platt

Heute vergebe ich mir noch einen ganz besonderen Award:

Den „Mia, Du darfst Dich in den kommenden Tagen ausruhen und alles etwas lockerer angehen-Award“. Denn den habe ich mir nach diesem Februar echt verdient!

 

Mia ist platt