5 Mythen über Bestimmung und Lebenssinn: was du wirklich darüber wissen solltest

Fragst Du Dich manchmal, was eigentlich Dein Lebenssinn ist? Da schwirren ja so einige Mythen rum, wie schwer es ist, ihn zu finden. Doch die Suche nach Deinem Lebenszweck ist keine Hexerei. Es gibt auch keinen festgelegten Weg, um ihn zu finden. Ich habe mich auf die Suche gemacht und bin dabei fünf Mythen über die Suche nach Bestimmung und Lebenssinn begegnet, die ich in diesem Artikel genauer unter die Lupe nehme.

 

Mythos 1: Den Lebenssinn muss man finden.

Die Vorstellung, dass man seinen Lebenssinn irgendwo im Außen finden muss, ist weit verbreitet. Als wäre er irgendwo vergraben und du hast bisher einfach an der falschen Stelle gegraben.Lebenssinn ist kein Gegenstand. Er entsteht. Im Tun, im Innehalten, im Zulassen. Er entwickelt sich parallel zu dir — nicht vor dir.

Mythos 2: Die Suche muss episch sein.

Ein Sabbatical in Bali. Eine radikale Kehrtwende. Ein großer Moment der Erleuchtung. Meistens ist es anders. Lebenssinn zeigt sich in kleinen Momenten — wenn du weißt, dass du genau richtig bist, wo du bist. Diese Momente häufen sich. Irgendwann tragen sie dich.

Mythos 3: Es gibt einen universellen Lebenssinn.

Was für andere bedeutungsvoll ist, muss nicht deines sein. Dein Lebenssinn ist so einzigartig wie dein Lebensweg. Er passt sich an — mit dir, nicht für dich.

Ein herausragendes Beispiel, das diesen Mythos widerlegt, ist die Geschichte von Steve Jobs. Jobs verfolgte in seinem Leben verschiedene Interessen und Projekte, von der Gründung von Apple bis zur Animation bei Pixar. Sein Lebenszweck entwickelte sich im Laufe der Zeit, und er fand Erfüllung in unterschiedlichen Bereichen. Dies zeigt, dass der Lebenszweck individuell und wandelbar sein kann.

Mythos 4: Du würdest ihn erkennen, wenn du ihn hättest.

Viele Frauen leben ihren Lebenssinn bereits — ohne es zu wissen. Weil sie gelernt haben, über sich selbst hinwegzusehen. Selbstreflexion ist kein Luxus. Sie ist der einzige Weg, der von hier weiterführt.

Eine Person, die diesen Mythos entkräftet, ist Oprah Winfrey. Oprah war sich früh in ihrem Leben nicht sicher über ihren Lebenssinn. Sie begann jedoch in ihrer Lebensmitte, sich intensiv mit Selbstreflexion und Achtsamkeit zu beschäftigen. Durch diese Prozesse fand sie heraus, dass ihre Berufung darin bestand, Menschen zu inspirieren und ihnen zu helfen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Dieser Prozess erforderte eine tiefe innere Arbeit.

Mythos 5: Der Lebenssinn liegt außerhalb von dir

Im nächsten Job. In der nächsten Rolle. Im nächsten Erfolg. Er liegt nicht außen. Er liegt in dem, was du bereits bist — und noch nicht vollständig lebst. Es sind vielmehr die kleinen Geschichten, die den Menschen ausmachen.

Ein Beispiel, das diesen Mythos entkräftet, ist die Geschichte von Viktor Frankl. Frankl, ein Holocaust-Überlebender und Begründer der Logotherapie, betonte, dass der Lebenszweck im Inneren eines jeden Menschen liegt. Er fand heraus, dass, selbst in den schlimmsten Umständen, Menschen einen Sinn in ihrem Leben finden können, wenn sie nach innerer Bedeutung suchen. Frankl’s Erfahrungen zeigen, dass der Lebenszweck eine innere Reise ist.

Mein Fazit

In der Suche nach dem Lebenssinn geht es darum, unseren Blickwinkel zu erweitern und diese Mythen zu überwinden. Der Lebenszweck ist keine feste Entität, die irgendwo da draußen auf Dich wartet. Er ist ein dynamischer Prozess, der in kleinen, alltäglichen Handlungen beginnt und sich im Laufe der Zeit entwickelt. Jeder Mensch hat seinen eigenen einzigartigen Lebenszweck, der sich mit seinem persönlichen Wachstum verändert. Um ihn zu finden, musst Du nach innen schauen, achtsam sein und die kleinen Momente im Leben erkennen, die dich mit deiner Bestimmung verbinden. Und – es ist nie zu spät, Deine Reise zur Entdeckung deines Lebenszwecks zu beginnen oder fortzusetzen!

Wenn Du mehr über die aufregende Reise, die Dich zu Deinem Sinn des Lebens und Deiner Bestimmung führen wird, erfahren willst, dann schreib‘ mir! Ich freue mich auf Dich!