Obwohl heute kein besonders aufregender Praxis-Tag war, sind wunderschöne Bilder entstanden. Gemeinsam mit einer Klientin erschufen wir ein Übergangs-Despacho als segensreiches Geleit für eine kürzlich verstorbene Freundin.

Der Tag beginnt…

Wer auf welchem Platz sitzt? Das überlasse ich immer meinen Klienten

der Startplatz für so manche Reisen und Hypo-Sitzungen

kurze Pause…

die Vorbereitung für das Despacho (was das ist, erkläre ich Dir am Ende der Bildergalerie…)

 

die

die Klientin hat frische Rosen mitgebracht…

gemeinsam laden wir die Spirits ein

unter den Blütenblätter liegen die Blätter, in die Seggens- und Geleitwünsche eingehaucht wurden

Spirits lieben spirit

zum Schluss wird gefeiert – mit Konfetti und allem pipapo

und schön eingepackt

 

und schon ist das Packers für seine letzte Reise die Isar hinunter – der perfekte Abschied für ein Münchner Kindl

 

Eine Despacho Zeremonie ist ein andines Ritual, in dem man Opfergaben an die Berge (apus), an Mutter Erde (Pachamama) und andere Sprits der Natur übergibt. Das Ritual ist ein Akt der Liebe und Hingabe und erinnert uns an die Verbindung, die wir mit allen Geschöpfen, allen Elementen, Spirits und heiligen Orten teilen.

Es gibt weit über 300 Variationen von Despachos in den Anden (vorwiegend in den Anden und Ecuador). Während einige Elemente in allen Despacho-Arten vorhanden sind, bestimmen die speziellen Heilabsichten – wie z.B. die Ehrung von Neubeginn uund Abschieden, sich von Krankheiten zu befreien, der Wunsch, Gleichgewicht und Harmonie auf die Erde zu bringen – die einzelnen Zutaten und auch, wie diese beigefügt werden. Wer schon mal an einer Despacho-Zeremonie teilgenommen hat, konnte sicher die Harmonie in der Gruppe spüren, die liebevolle Energie, wie scheinbar alle mit Lichtfäden verwoben waren.

Willst Du auch lernen, ein Despacho zu gestalten? Am 27.12. hast Du dazu die Gelegenheit. Da gibt es einen kleinen Online-Kurs, in dem Du gemeinsam mit mir ein Wunsch-Mandala für 2022 kreierst.

Von Herz zu Herz, Deine Mia