Monatsrückblick März 2021 – Thank God, it`s Ostern!

Monatsrückblick März

Monatsrückblick März 2021 – Thank God, it`s Ostern!

Thank God, it`s Ostern! Nicht, weil ich so gerne Ostereier suche, bemale oder Schokoeier so gerne futtere. 
Nein, weil endlich so eine Neubeginn-Energie um uns herum prizzelt. Der Frühling schaut kurz vorbei und schenkt uns ein paar Sonnentage, an denen wir endlich unser Sein an der frischen Luft auslüften können. Die ersten roten Sonnenbrand-Bäckchen werden am Abend eingecremt, wir bepflanzen die ersten Balkontröge und genießen diese verheißungsvolle Stimmung des Aufbruchs, des Neuen.
 
Was willst Du dieses Jahr pflanzen?
Welche neuen Ideen finden in Deinem Lebensacker genügend Platz, um zu gedeihen?
Wirst Du Deine Saatfolge verändern, vielleicht etwas ganz Neues anbauen?

 
Auch ich habe im März ein neues Pflänzchen gezogen.
Und das kam so:

 

mein Pflänzchen
 
Wie ihr wisst, stehe ich beruflich und auch in meinem ganzen Sein seit jeher auf zwei Beinen: 
da ist einmal die spirituelle Seite, die mich seit vielen, vielen Jahren im Medizinrad wirken lässt. Da bin ich zuhause. Die Natur des Menschen in der Natur zu erforschen, zu lehren und zu wirken lässt mich meine weibliche, intuitive Seite leben. Und da ist auch noch die andere Seite, die betriebswirtschaftliche Seite, die Welt der Zahlen, Daten und Fakten. Ich liebe es, Strukturen zu erkennen, in diesen, neue Welten zu kreieren, Verbindungen zu entdecken und diese ins Wachstum zu verhelfen. Auch da bin ich zuhause und lebte diese Seite zum Beispiel als KfW-akkreditierter Existenzgründungsberater. Klingt staubig, war es aber überhaupt nicht. Was gibt es Spannenderes als Ideen den Raum zu geben, zu wachsen und zu gedeihen um sie schließlich als Unternehmen in die Welt zu gebären.

Wenn ich beide meiner Welten zusammenfasse, entsteht daraus mein Wirkfeld: ich bin Hebamme.
 
Was nun das neue Pflänzchen ist?
 
Bisher waren das zwei getrennte Welten.
Doch seit einigen Wochen habe ich Verbindungen weben können, die bisher nicht existierten. Das Schlüsselwort ist: spiritual entrepreneurship oder spirituelles Unternehmer-Sein.

 

spirituelles Unternehmersein

 Die Schnittmenge zwischen Materie, EMotion, Struktur und Spiritualität

Gemeinsam mit Ayna Ina Eberhardt, meiner Seelenschwester, die einerseits in den hawaiianischen Huna-Schamanismus initiiert ist und andererseits seit Jahrzehnten als Betriebsprüferin Firmen unter die Lupe nimmt, entdeckten wir die wunderbare Welt der Schnittmenge zwischen Materie, Emotion, Struktur und Spiritualität.
 
Wir reisten zum Wesen von Unternehmen, lernten Wirk-Container zu erschaffen und entdeckten, wie wir die Sprache des Wissens alter Heiltraditionen in „unternehmerisch“ übersetzen konnten. 
 
Wir kreierten gemeinsam eine neue Form, „Unternehmer-werden“ und Unternehmer-Sein“ zu vermitteln und zwar auf einer spirituell-zirkulären Ebene.
 
Herausgekommen ist eine Reise, die sowohl Menschen, die „irgendwie eine Idee haben, aber noch nicht wissen, was sie damit machen“ abholt, wie auch Gründer und langjährige Unternehmer, die ihr Unternehmen holistisch gründen bzw. neu aufsetzen möchten.
 
Ein neues Fundament kreieren, in die Umsetzung gehen und sichtbar werden sind die drei Phasen, in denen wir die neuen Entrepreneure begleiten werden. Und das eben auf zwei Beinen, damit beide Welten miteinander verwoben werden: die Spirituelle und die Materielle.

Pflanzen
 

Dazu haben wir eine FB-Gruppe gegründet, in der es ganz viel Input dazu gibt, zu der wir Dich ganz herzlich einladen!
 
Und am 12.04. starten wir mit unserem ersten „Fundament“.
Mehr Infos dazu gibt`s hier.
 
Ob ich das Medizinrad jetzt aufgebe?
Nein, auf keinen Fall! Ich stehe ja auf zwei Beinen 🙂
 
Ich habe dazu meine Angebote auch erweitert.
Neben den Präsenz-Seminaren SüdenWestenNorden und Osten wird es zukünftig auch Online-Versionen geben. Das sind dann Monats-Begleitungen des Südens, des Westens etc.. Mischen darf man natürlich auch 🙂
 
Und natürlich gibt es auch weiterhin die Counselor-Fortbildung. Die startet im April und wird, je nachdem, was uns der Gesetzgeber erlaubt, entweder Online oder als Präsenz-Seminar gehalten werden.
 
Fazit: alles bleibt beim Alten, oder doch nicht?
Wer tief im Rad verwurzelt ist, weiß, dass sich alles immerwährend verändert und wir entscheiden dürfen, ob wir mitwachsen, oder in einem Quadranten verweilen wollen. Derzeit liebe ich es, mitzuradeln und bin meiner Zeit auch manchmal ein bisserl voraus.
 
Wie der Bayer sagt: „und na scho?“
Dann setzt er sich gemütlich aufs Gartenbankerl und wartet, bis er wieder auf Weggefährten trifft…
 
von Herz zu Herz, Mia

 

 

Is grey beautiful? – vom Glück, so sein zu dürfen, wie man will

Grey is beautiful

Grey is beautiful – vom Glück, so sein zu dürfen, wie man will

Noch vor gar nicht langer Zeit, wurde eine Frau, deren Haare ergrauten,  in die Klimakteriums-Schublade gesteckt. Dort durfte sie sich langsam aus der Sichtbarkeit als Frau verabschieden und konnte höchstens noch mit der duldsamen Ergebenheit einer sich aufopfernden Oma punkten. Es scheint, als würde die Gesellschaft einer Frau mit jedem weiteren grauen Haar, das sich den Weg bahnt,  deren Fähigkeiten absprechen. Wenn dann auch noch die Leistungsfähigkeit abnimmt, ist der Stempel der „älteren Generation“ nicht mehr allzu weit weg. Da hilft es auch nicht mehr, von der Werbung als „best ager“ hofiert zu werden.

Müssen wir uns denn der gesellschaftlichen Verortung fügen?

Ja, auch ich hätte, würde ich meine Haare nicht färben, graue Haare. Ich färbe sie, weil ich Freude an der Verwandlung durch Farbe habe. Mal sind sie sommersonnenhell, mal kastanienfarbig, mal eher mahagonidunkel. Dadurch spiele ich mit meinen unterschiedlichen Stimmungen und unterstreiche, ebenso wie mit einem Haarschnitt, einem Kleidungsstück oder einer Nagellackfarbe, mein aktuelles Lebensgefühl. Und je älter ich werde, um so weniger lege ich Wert auf Konventionen und zeige mich so, wie es mir gefällt. Heutzutage ist die Entscheidung, sich die Haare zu färben kein wagemutiges Vorhaben mehr.

Mia aktuell
Mia Aktuell

Mitte der Achtziger, als ich in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft arbeitete, wäre es unmöglich gewesen, sich der Konformität zu entziehen. Da war ein adrettes Kostümchen, dezentes Make-Up und hochgesteckte Haare ein Muss. Um meine Seriosität zu unterstreichen, griff ich in dieser Zeit eher noch zu Brille als zu Kontaktlinsen. Männer mit grauen Schläfen hatten in dieser Zahlen-Daten-Fakten-Umgebung definitiv einen Vertrauensbonus, Frauen waren im „ergrauungsfähigen“ Alter kaum mehr in den Kanzleien anzutreffen. Entweder waren sie weggeheiratet oder operierten eher als graue Eminenzen aus dem unsichtbaren Backoffice heraus. Ehrlich gesagt machte ich mir in diesen Jahren keine Gedanken darüber.

Omas Verschwinden in die Unsichtbarkeit

Oma und ich hatten ein wunderbares Spiel: wir spielten an manchen grauen Regentagen „Friseur“. Ich liebte es, mit ihr am Fenster zu sitzen und mit Kamm, Lockenwickler und Bürste ihre Haare zu stylen. Sie war mit 45 eine junge Oma und so verfolgte ich während unserer gemeinsamen Friseurstuben-Zeit ihre Metamorphose von der attraktiven Mittvierzigerin hin zur unsichtbaren 50+. Die Haare wurden immer kürzer, grauer und die ganze Oma verlor dabei immer mehr ihren Glanz. Als hätte sich ein Schleier aus Melancholie und Resignation um sie gelegt. Irgendwann war das Haar weiß und die Oma ganz verschwunden. Meine Urgroßmutter war da ein ganz anderes Kaliber. Als schicke Schwabingerin ging sie auch noch mit 80 Jahren  einmal die Woche zum Friseur und ließ ihr ergrautes Haar dann entweder in lila oder pink einlegen. Das war zu dieser Zeit unglaublich schick und á la mode.

Ist es mutig, als Frau heutzutage grau zu tragen?

Gegenfrage: ist es mutig, heutzutage Gothic, Mini, Maxi oder Überhauptnix zu tragen? Geht es nicht um den inneren Facettenreichtum einer Frau, den sie, vollkommen frei in ihrem äußeren Ausdruck zur Geltung bringt? Möglicherweise ist ja genau diese innere Haltung, sich frei in der Entscheidung zu fühlen, das Geschenk der „grauen Phase“: da hat man als Frau schon einige Schlachten geschlagen, ist gestürzt und wieder aufgestanden, die inneren und äußeren Blessuren sind soweit verheilt und man hat durch seine Erfahrungen an Stärke gewonnen. Mit diesen Schätzen im Lebensgepäck lässt man sich dann nicht mehr auf Haarfarben reduzieren und nimmst sich die Freiheit, zu wählen.

Ehrlich gesagt käme ich nie auf die Idee, einen Menschen nach seiner Haarfarbe oder Haarpracht zu diagnostizieren oder zu bewerten. Und falls meine Haarfarbe ein Ausschlusskriterium bei einem Businesspartner wäre, dann wäre er auch nicht mein Wunsch-Kooperationspartner. Ich weiß, wer ich bin, was ich kann und strahle diese Selbstsicherheit auch im Aussen aus. Egal, mit welcher Haarfarbe. 

Die Qual hat, wer die Wahl hat

Derzeit fühle ich mich vollkommen frei in der Wahl meiner Haarfarbe. Und – hätte ich das Bedürfnis, meine innere Ausrichtung mit weissen Haaren zu unterstreichen – ich würde es einfach machen!

Noch bin ich nicht so weit. Aber – wer weiß – vielleicht sehr ihr mich in einigen Jahren mit einer grauen oder weißen Haarpracht. Wenn ich in den Raum einer weisen Ältesten gewachsen bin.

die zukünftige Mia?
die zukünftige Mia?

 

Warum ich mir überhaupt  diese Frage stelle?

Meine wunderbare Blog-Buddy Renate Schmidt rief zur Blogparade „Grey is beautiful“ auf., nachdem sie den Artikel „Graue Haare im Business – zu alt oder schon Rollenmodell“ schrieb. Möchtest Du auch einen Artikel dazu beitragen? Die Blogparade endet am 15.03. – die Infos dazu findest Du hier

Monatsrückblick Februar 2021 – was ich in den letzten 28 Tagen so alles gewuppt habe

mein neues Zuhause

Monatsrückblick Februar 2021

Was ich in den letzten 28 Tagen so alles gewuppt habe? Ich würde mal sagen, es war eine ganz stattliche Drillingsgeburt. Jetzt sitze ich in meinem neuen Zuhause und kann es gerade gar nicht fassen, was im Februar so alles passiert ist.

1te Geburt – mein neues Zuhause

Der Umzug in ein neues Zuhause war für mich eine wahrhaftige Neugeburt. Wobei für mich in der Rückschau das Sterben des Alten der herausforderndste Teil war. Zuallererst die Fassungslosigkeit, als ich den Brief mit der Ankündigung des „Eigenbedarfs“ in Händen hielt, obwohl mir beim Einzug etwas ganz Anderes zugesichert wurde. Das Gefühl der Heimatlosigkeit und die Frage nach „meinem“ Platz, die plötzlich wieder aktuell wurde. Das Hoffen und Bangen, ob man zur rechten Zeit ein neues Zuhause findet. Das Ausmisten und die gefühlt tägliche Fahrt zum Wertstoffhof. Die Frage, ob der Neubau fristgerecht trocken wird damit der Einzugstermin eingehalten werden kann. Die aktuelle Rechtslage, ob man in C-Zeiten überhaupt mit Freunden umziehen darf. Das Wissen, dass ich in einen Neubau ohne Küche einziehe und die Frage, wie ich die Zeit bis Mai – da soll nun die neue Küche geliefert werden –  auffange. Die Wohnungsübergabe in einer sehr angespannten Beziehung zwischen Vermieter und Mieter. All diese Punkte setzten mir im Februar ziemlich zu. So einige Nächte verbrachte ich schlaflos herumgeisternd in der mit Umzugskisten vollgestopften Wohnung.

Der Umzug an sich war eine sehr leichte Geburt. Sechs kräftige Männer, drei quirrlige Frauen und zwei Stunden später war die alte Wohnung ausgeräumt. Nach der obligatorischen Leberkäs-Brotzeit und weiteren drei Stunden später stand das Schlafzimmer, das Wohn- und Esszimmer und meine kleine Camper-Küche. Und jetzt darf ich mich entspannt um die Erstlingsausstattung meines Neugeborenen kümmern.

 

meine kleine Camper-Küche
meine kleine Camper-Küche

 

 

2te Geburt – AURYN erblickt die Welt

 Anfang des Jahres erzählte mir Markus Zielke von seiner Idee, eine Ausbildung für Coaches ins Leben zu rufen, die die Leader der neuen Zeit ins Wirken begleiten soll. Eine Ausbildung, die nicht nur fundierte Coaching-Werkzeuge an die Hand gibt, sondern auf einen integralen Führungsstil vorbereitet. Dabei soll die Selbsterfahrung einen wichtigen Aspekt in der Ausbildung einnehmen. Gemeinsam planten wir dazu, eine Visionssuche anzubieten, doch im Laufe der Vorbereitungen stellten wir fest, dass wir uns eine intensivere Zusammenarbeit vorstellen konnten.

 

 

AURYN is born

 

Nach einer Blitzhochzeit, schlaflosen Nächten und herausfordernden Geburtswehen brachten wir nun also eine stramme Stammhalterin auf die Welt: die AURYN Akademie.

Und auch hier sind wir dabei, die Erstlingsausstattung in Form von Angeboten zusammenzustellen. Wer uns live kennenlernen will:

Am 12.03. gehen wir live und stellen die Visionssuche vor. Mit dabei sind zwei ehemalige Teilnehmer, die von ihrer Auszeit berichten und zwei, die sich für die diesjährige Visionssuche angemeldet haben. Gemeinsam erforschen wir die Magie dieser besonderen Zeit und beantworten euch alle Fragen.

Und am 15.03. gehen wir live und stellen das Ausbildungsprogramm der AURYN Akademie vor und sprechen über den zyklischen Individuationsprozess.

 

3te Geburt – The Real Eldershit mit Ayna Ina Eberhardt und Mia Brummer

 Ayna Ina Eberhardt lernte ich vor vier Jahren in einem Seminar kennen und nahm sie gleich als Herzensschwester wahr. Ebenso wie ich stand sie mit einem Bein in der Welt der Steuern und Finanzen und mit dem anderen Bein fest verwurzelt in einer spirituellen Tradition: der hawaiianischen Kahuna-Tradition.

Vor einigen Wochen traf ich sie bei Mark Oswalds Spirit Leader Tribe wieder und der Funke zwischen uns entflammte aufs Neue – nur dieses Mal lichterloh. Da wollte etwas geboren werden. Wir beide sind nun in einem Alter, in der die „eldership“, die Ältestenschaft anklopft. Eine Phase, in der wir den Ruf hören, unser Wissen und unsere Erfahrung den jungen Unternehmer| innen weiterzugeben. Daraus entstand ein Abend in HAVALA, an dem wir „the real elder shit“ ins Leben riefen. Ein Talk, der die spirituelle Dimension eines Unternehmens zur Grundlage hatte. Dieser Abend machte uns so Spaß, dass wir nun gemeinsam ein Projekt ins Leben gerufen haben, das Unternehmer | innen begleiten wird und zwar von der Idee bis ins erste Lebensjahr des Unternehmens. Materiell. Emotional. Strukturell. Spirituell.  Und auch da sind wir gerade dabei, die Erstlingsausstattung zusammenzustellen.

Und sonst noch so

Ich bin runter vom Berg.

Mark Oswald fragte gestern, welchen Impact mir persönlich die siebenwöchige Reise bei Komm ins Wirken gebracht hat. Nun ist mangelnde Wirkkraft definitiv kein Thema bei mir. Das größte Geschenk jedoch war, dass ich auf einer geführten Reise wieder zurück in die Welt kam.

Im letzten Jahr lebte ich – nicht zuletzt durch die Corona-Beschränkungen – ziemlich einsam auf meiner imaginären Bergspitze. Dort befand ich mich in guter Gesellschaft mit meinen Spirits, meinen Ideen, meiner Kreativkraft und produzierte am laufenden Band Kurse, Workshops und Seminare. Die Einsamkeit merkte ich ganz lange Zeit nicht. Erst als mich Mark aufforderte, meine Sachen zusammenzupacken und mit ihm – singend und tanzend – ins Tal hinunterzuwandern, begriff ich, wie isoliert ich das letzte Jahr verbracht habe. Dieser Abstieg ins Grüne Tal, das Aufeinandertreffen mit gleichgesinnten Menschen, die nach dem Weg fragen, die herzliche Verbindung – all das hat mir eine neue Qualität meines Wirkens eröffnet.

Ich bin eine Mehrfach-Award-Siegerin in der Content-Society

 

and the award goes to...
and the award goes to…

 

Judith Peters, unsere Godess of Blogging, vergab Ende Februar die Content Society Awards und ich war so perplex, einige davon abgeräumt zu haben!

  • Iron Bloggerin
  • Bloggerin trotz Umzug
  • Impact-Bloggerin
  • 13 Blogartikel in acht Wochen

Ein ganz herzliches Dankeschön an Judith und meiner Content-Society-Family, die mich unterstützt, begleitet und auch mal etwas antreibt J

 

Ich bin ziemlich platt

Heute vergebe ich mir noch einen ganz besonderen Award:

Den „Mia, Du darfst Dich in den kommenden Tagen ausruhen und alles etwas lockerer angehen-Award“. Denn den habe ich mir nach diesem Februar echt verdient!

 

Mia ist platt

Mein Geständnis: ich erlaube mir nicht oft, so richtig wütend zu sein

Wut tut gut

Mein Geständnis: ich erlaube mir nicht oft, so richtig wütend zu sein

Ganz ehrlich? Ich komme aus einer Generation, in der es nicht erlaubt war, wütend zu sein. Geliebt wurde ich zum Beispiel von meinen Großeltern nur, wenn ich artig,  nett und immer freundlich war. Meine Großmutter erlebte ich immer „wohl temperiert“ in ihrem Gemütsausdruck, doch wenn sie mal ausbrach aus ihrem „Konventionskorsett“, dann prügelte sie mich ohne Gnade windelweich. Das, was ich bei ihr lernte, war:

Wut ist reinste Zerstörungskraft 

Und auch meine Mutter kanalisierte ihre Wut in reinste Zerstörungskraft. Wenn der Wut-Tornado in ihr ausbrach, war es für mich überlebenswichtig, in Deckung zu gehen. Bei ihr gab es nur zwei emotionale Aggregatszustände: entweder „liebte“ sie mich oder mich traf ihr abgrundtiefer Menschenhass. Als sensibles Kind nahm ich sehr oft Reissaus, denn in der  gesamten Familie wurden  Konflikte sehr laut und aggressiv ausgetragen. Die Konsequenz: ich beschloss in ganz frühen Kindertagen, nie so zu werden, wie meine Familie. 

Mein Wut-Pakt

Dieser Entschluss ließ mich im Außen immer sanft, hinnehmend, alles entschuldigend und verstehend auftreten. Konflikten ging ich, so gut es ging, aus dem Weg. Was ich dabei nicht lernte war, dass zwei Menschen unterschiedliche Meinungen haben können, diese vertreten und sich trotzdem lieben können. Kritik verstand ich als „ich hasse Dich“.

Doch wohin mit meiner Wut? Nach Außen vertrat ich vehement die Meinung, ich hätte eben keine. Doch mein Körper zeichnete ein ganz anderes Bild.  

Während meiner Kindheit und Pubertät fand ich mein Wut-Ventil im Leistungssport. Da konnte ich – gesellschaftlich anerkannt – meine autodestruktiven Impulse, die unweigerlich entstehen, wenn die Wut nicht nach Außen gelassen wird, in extreme Leistung verlagern. Ich war gnadenlos mit meinem Körper. Er musste funktionieren. Und wenn er das mal nicht tat, dann gab es einfach noch mehr Trainingseinheiten.

Wenn Wut in Krankheit mündet

Als junge Mutter hatte ich weniger Zeit, Sport zu treiben, doch die Wut, die ich unterdrücken musste, wurde immer größer. Ich konnte meinem inneren Bild der perfekten Mutter, die ein perfekt erzogenes Kind vorzeigen kann und gleichzeitig eine exzellente Unternehmerin ist, nicht entsprechen. Die Folge: mein Körper übernahm das Kommando und schenkte mir Asthma.

Auch das versuchte ich stoisch hinzunehmen. Über drei lange Jahre wachte ich nachts panisch auf und hatte schwere Asthmaanfälle. Doch anstatt zum Arzt zu gehen und mir diese „Schwäche“ einzugestehen, nahm ich die nächtlichen Attacken hin. Ich richtete mir einen „gemütlichen“ Platz ein, kochte Tee vor und erduldete das „Unabänderliche“. Bis es nicht mehr ging.

Wut tut gut!

In einem Selbsterfahrungsseminar, das tänzerische und körperbezogene Erfahrungseinheiten anbot, kam für mich der Durchbruch: ich tanzte meinen Schmerz aus meinem Körper und erlebte das erste Mal: Wut tut gut – ja, Wut tut sowas von gut!! Und: Wut zu haben bedeutet nicht unweigerlich Zerstörung. Wut ist ein unglaublich kreatives Element, das Veränderung einleitet.

Und ich verstand zum ersten Mal in meinem Leben, dass Wut der einizge Impuls ist, der uns aus dem Opfer-Status heraus katapultiert. Denn erst, wenn ich die Wut zulassen kann und damit ein inneres „es reicht“ anstoße, kann die stagnierte Energie, die mich im machtlosen Opfer-Dasein gefangen hält,   wieder zum Fließen gebracht werden.

Der Schlüssel liegt darin, wie ich diese Impulskraft einsetze!

Wut muss ich nicht unbedingt GEGEN etwas einsetzen – im schlechtesten Fall gegen mich selbst, sonndern kann es auch FÜR etwas einsetzen

Das war für mich die reinste Offenbarung! Wenn ich Wut als Impuls sehe, dass etwas nicht in Ordnung ist, dann gibt sie mir die Kraft, nach Lösungen zu suchen, die Veränderungsprozesse anstoßen! Ich kann also die Energie dazu nutzen, neue Ideen zu kreieren anstatt sie gegen mich zu richten.

Und trotzdem fällt es mir manchmal schwer, die Wut zuzulassen. Denn sie zerstört ja einen Status oder Zustand, den ich eine zeitlang hingenommen habe. Veränderungsimpulse bringen ja erst einmal Unordnung in vermeintlich harmonische Umstände. Das Wagnis, dies anzusprechen, verlangt mir immer noch ganz viel Mut ab. 

Interessanter kann ich das für andere sehr gut. Für mich selbst ist es immer wieder eine Herausforderung.

Everybody’s Darling is everybody`s Depp

Doch was steckt denn dahinter, wenn man sich nicht erlaubt, seine Wut nicht im Außen zu zeigen? Geht es darum, von allen geliebt und anerkannt zu werden? Glaubt man, das zu erreichen, in dem man konform geht mit allem, was das Gegenüber sagt? Mich erinnert der Satz „everybody´s darling is everybody`s Depp“ von Franz- Josef Strauss immer wieder daran, dass ich nicht MEHR geliebt werde, wenn ich keine eigene Meinung habe und diese nicht vertrete.

Und doch ist es für mich jedes Mal ein bewusster Akt, mir zu erlauben, Wut zu fühlen, sie zuzulassen und die Form zu wählen, wie ich sie „sichtbar“ werden lassen möchte. Es geschieht immer öfter und darüber bin ich richtig stolz.

Wie ist es bei Dir? Erlaubst Du Dir, wütend zu sein? Und wie drückst Du die Wut aus?

 

 

Was mich diese Woche beschäftigt: wie geht denn Wirken durch Sein?

work work work

Was mich diese Woche beschäftigt: wie geht denn Wirken durch Sein?

Wisst ihr, was mich diese Woche beschäftigt? Wie geht denn Wirken durch Sein? Wirken durch Tun kenne ich seit zig Jahren.  Ich weiß nicht, wie oft mich innere und äußere Stimmen gemahnt haben, nicht untätig zu sein. Und irgendwie habe ich wohl vergessen, dass Leben auch außerhalb von Tun stattfindet. Doch wie? Und vor allem: kann ich überhaupt das Tun sein lassen? 

Warum müssen wir denn alle so viel tun?

Als ich mich mit dem „Tun“ beschäftigt habe, kam mir in den Sinn, dass dies vielleicht ein rein Deutsches Phänomen sei. Uns wird ja häufig zugeschrieben, ein fleißiges Volk zu sein, in dem das Leistungsprinzip eine große Rolle spielt. Doch wenn ich so zurückdenke: vor 35 Jahren war der Leistungswille noch eng an die Arbeitszeiten gekoppelt. Kurz vor fünf Uhr nachmittags wurden in der Steuerkanzlei, in der ich eine Lehre absolvierte, die Stifte fallengelassen.  Man tat zwar viel und gerne, allerdings nur zu den „festgetackerten“ Arbeitszeiten.  

Doch sehr bald schwappte die US-amerikanische Arbeitsmoral nach Deutschland und kippte unsere korrekte Beamtenmentalität. In den 2000-ern war es plötzlich „in“, nur noch Praktikanten einzustellen, keine verbindlichen Arbeitsverträge mehr zu gewähren – wer nicht pariert, der fliegt war zum Beispiel in der Medienwelt die Devise. Und wer da nicht freiwillig sieben Tage die Woche seine 16 Stunden am Tag arbeitete, war eben nicht motiviert genug. Da gab es andere, die für solche Jobs Schlange standen und diese Arbeitszeiten mit Handkuss auf sich nahmen.

Mal Hand aufs Herz: wer von uns arbeitet denn heutzutage nicht abends noch am Handy, checkt seine Mails und reported an den Chef?

Eine Frage an die Selbständigen unter uns: gibt es überhaupt noch Zeiten, in denen Du während Deiner Freizeit nicht schnell mal das Handy checkst? Unterscheidest Du überhaupt noch zwischen Freizeit und Arbeitszeit? Und wie ist es im Urlaub? Wie oft unterbrichst Du ihn, um „schnell mal“ alle Social Media Accounts durchzuzappen, nur, um ja nichts zu versäumen?

Ist es tatsächlich der Dienst am Kunden, der dahinter steckt oder doch eine Addiction, die mit unternehmerischen Tun weg argumentiert wird?

Ist Unternehmertum ein Tun-Wort oder Seinszustand?

Schaue ich mich bei den Unternehmen um, die ihre Umsätze hauptsächlich in der Social Media Landschaft generieren, dann kommt auch noch der Faktor „viel kostenlose Leistung erbringen um – wenn’s gut läuft – einen Auftrag bzw. Kunden zu generieren“ mitspielt. Ehrlich gesagt habe diese Art der Kundengewinnung satt. Ich fühle mich im zunehmenden Maße verramscht und sehe immer weniger Sinn im Wirken durch kostenloses Tun. 

Was wäre, wenn unsere Wirkkraft als Unternehmer durchs Sein definiert würde? Der Wert nicht anhand von Produktivität und Leistung gemessen wird sondern von der Qualität, deren Wirkkraft aus dem Sein entsteht? Wenn wir ab einem gewissen Alter (und ich spreche da jetzt aus meiner Sicht als 56-Jährige) unser Wissen als Mentor zur Verfügung stellen und nicht als Leistungsgenerator, der unaufhörlich produzieren muss.  Wie würde unsere Gesellschaft dann aussehen?

Ich bin gespannt auf Deine Meinung freue mich auf Deinen Kommentar!

Monatsrückblick Januar 2021

Januar

Monatsrückblick Januar 2021

Wie jetzt? Der Januar ist schon wieder rum? Kaum blicke ich mal vom Bildschirm hoch, der gerade mein ganzes Leben managt, einteilt und Verbindungen nach Außen schafft, hat sich der Februar ran geschlichen. Stolz hält er sein Datumstäfelchen hoch und lädt mich ein, Rückschau zu halten.

1) Umzugsvorbereitungen

Im Januar war ich entweder im Keller beim Ausmisten und Umzugskisten packen, auf dem Wertstoffhof oder am Laptop beim Küche planen. Obwohl ich gerade noch nicht absehen kann, ob ich Ende Februar tatsächlich umziehen kann.

1) Das Haus ist ein Neubau und der Boden kann erst verlegt werden, wenn der Estrich trocken ist.

2) Unter derzeitigen gesetzlichen Auflagen ist ein Umzug mit Freunden nicht zulässig.

3) Da die Küchenstudios alle geschlossen sind und ich mir keine Küche aussuchen wollte, ohne sie wenigsten einmal „gefühlt“ zu haben, konnte ich erst jetzt bestellen.

Fazit: Keine Ahnung ob, wann und wie ich umziehen darf, kann und werde. Und: die Küche kommt voraussichtlich im Mai. Falls mir jemand bis dahin einen 2-Kochfeld-Elektro-Dingsbums leihen könnte, dem wäre ich sehr dankbar!

PS: Nein, ich hatte nicht vor umzuziehen. Nach 5 Jahren Miete fiel meine Vermieterin ein, dass sie nun doch Eigenbedarf anmelden will.

Küche
Küchenplanung

2) „Komm ins Wirken“ mit Mark Oswald

 Ja, ich weiß – die, die mich kennen, runzeln bei der Überschrift sicher ein wenig die Stirn und denken sich: also, wenn ich eine kenne, die ständig wirkt, ist das Mia. Ja, Du hast recht: meine Ideen ploppen wie wild gewordenes Popcorn auf, einige fange ich auf und setze sie subito um.

DOCH

da ist etwas in mir, mit dem ich seit langem schwanger gehe und das jetzt geboren werden möchte. Das klopft an, will raus und lässt mich nicht mehr in Ruhe. Bisher habe ich meine Geburtsprozesse allein durchgestanden, doch ich bin älter und weiser geworden und habe mich jetzt einem Geburtshelfer anvertraut, den ich einfach genial finde. Ich kenne keinen, der besser „Geburtsräume“ öffnen kann: Mark Oswald, der in Facebook die Spirit Leader Tribe ins Leben gerufen hat. Der führt gerade eine unglaublich engagierte Tribe von Bewusstseinsentwicklern durch den Geburtskanal und wirbelt uns dabei gehörig durch.

Was dabei herauskommen wird? Keine Ahnung. Noch liege ich in den Wehen…

3) Start des Jahresprogramms „Töchter der Erde“

Mein Herzenswunsch ist in Erfüllung gegangen. Sechs wundervolle Frauen haben sich gefunden und drehen gemeinsam mit mir eine Runde durch die Jahreszeiten unserer Seele. Da geht`s nicht mehr ums Reparieren oder sich schon wieder Selbstzuoptimieren, sondern um das Erleben und sanfte Erforschen, wie sich ein achtsames Durchschreiten eines Jahres in Begleitung von Frau Holle so anfühlt. Die ersten Treffen waren so berührend und tief, so dass ich ganz beglückt bin, dieses Töchter-der-Erde-Format ins Leben gerufen zu haben.

Zwei Plätze stehen noch zur Verfügung; jedoch nur noch bis Ende des Monats. Dann wird der Kreis geschlossen.

4) Ich bin jetzt Bloggerin…

…und das macht mir eine unglaubliche Freude! Seit Ende des Jahres habe ich schon ganze 12 Artikel geschrieben! Worüber? Ziemlich viel Persönliches wie meine Pläne, mein Motto, meine Bucket-List, aber auch Fragen, die mich beschäftigen wie z.B. „was ist eine spirituelle Identität?“ oder „was ist eine initiierte Frau?“ (den hat mir Bettina Sahling von den newslichtern abgeluchst). Und ich schreibe gerade eine Artikelreihe über die Visionssuche gemeinsam mit Markus Zielke, der die diesjährige Visionssuche im August gemeinsam mit mir leiten wird. Ach, und die Welt der Nornen, der Märchen und Mythen kommt auch nicht zu kurz.

5) …und dann lerne ich grad noch Jodeln

Ich muss schon eine gute Verbindung zu den Spirits haben , denn kaum schreibe ich den Wunsch zu Jodeln auf meine Bucket-List, schon kommen Amélie und Flo, zwei ganz zauberhafte Wesen und laden mich zum Jodeln ein! Wie das so ist? Das erzähle ich euch im Monatsrückblick im Februar

Zum Schluss: was steht im kommenden Monat bei mir so an?

  • Umzug
  • Umzug
  • Umzug

 

Umzugskisten
Umzugskistenkoller

Ich hoffe, den nächsten Rückblick schreibe ich dann schon im neuen Zuhause…

zuhause
mein neues Zuhause

von Herz zu Herz, eure Mia

Meine Bucket-List 2021: 33 Träume, die ich verwirklichen möchte

Meine Bucket-List 2021 – 33 Träume, die ich verwirklichen möchte

Heute wurde ich gefragt, was denn auf meiner „Löffelliste“ steht. Dabei finde ich den englischen Begriff „Bucket List“ um einiges charmanter als die Deutsche Übersetzung: wer denkt denn schon gerne daran,  „den Löffel abzugeben“. Populär wurde diese Liste mit dem Film „das Beste kommt zum Schluss„; im Original „the bucket List“, in dem sich zwei schwerkranke Männer im Krankenhaus kennenlernen und beschließen, vor dem Tod noch einmal richtig zu leben und alles auszukosten. Es geht also um eine Art To-Do-Liste, was man alles noch vor seinem Ableben erreichen möchte. Echt jetzt – je mehr ich abhaken kann, umso zufriedener bin ich dann am Lebensende? Warum so lange warten?

Meine Bucket-List 2021:

  1. mein drittes Buch fertig schreiben (hier findet Du das erste und das zweite Buch)
  2. in einem Bauern-Theaterstück in einer kleinen Rolle mitspielen
  3. mal nachspüren, wie sich Kreta so anfühlt
  4. in Prag mit einem Existentialisten die Nacht durchsaufen
  5. im Diana Tempel Salsa tanzen
  6. Mehr Jodeln
  7. einen Drink in der Rooftop-Bar im Lebua nehmen
  8. eine Nacht durchtanzen 
  9. einen handgeschriebenen Brief verschicken
  10. Fallschirmspringen – ok, Klischee, na und?! Ich hab’ Bock drauf!
  11. eine Business Gäng finden oder kreieren
  12. für eine längere Zeit auf Bali leben
  13. hinter einen Wasserfall tauchen
  14. auf einem Boot cruisen ohne seekrank zu werden
  15. in Rom mit einem bello ragazzo flirten
  16. nackt im Meer baden
  17. Macarons in Paris goutieren
  18. aus einer frischen Kokosnuss trinken
  19. endlich wieder riechen können
  20. auf Kho Pangang mit Stephanie französisch dinieren
  21. Gast bei Ina Müller sein
  22. Endlich wieder ins Gärtnerplatztheater gehen
  23. Einen TED Talk geben
  24. bei Think Pink Nails ne Mani/Pedi
  25. abends einen Fisch am Lagerfeuer am Meer essen
  26. in kleinen Schwarzen am Piano lehnen und „je ne regrette rien“ rezitieren
  27. endlich Gitarre spielen lernen
  28. meine neue Terrasse bepflanzen
  29. mehr Zeit mit meinen Herzensschwestern verbringen
  30. einen Brief an einen Autor schreiben, der mich inspiriert hat
  31. eine Flaschenpost verschicken
  32. Auf einer Vespa durch Florenz fahren
  33. in Sevilla ein Flamenco-Lied in der Öffentlichkeit singen

und natürlich werde ich berichten, wenn ich etwas abhaken konnte – versprochen!

PS: Falls ihr

  • ein Bauerntheater kennt, das mich als bayrisches Prachtweib braucht, her damit!
  • Jodler kennt, die Verstärkung brauchen – Anrufen!
  • mit mir ne Nacht durchtanzen – Salsa bevorzugt – wollt – just give me a call
  • in Rom nen Bruder habt, der Gianni, Romeo oder Luigi heisst – Du weisst, was zu tun ist!
  • Bock auf n Business-Gang habt – M E L D E N
  • Ina kennt – ich nehme auch den schlechtesten Timeslot – versprochen!
  • TED kennt – siehe oben
  • Fische jagen, ausnehmen und braten könnt – ich komm` vorbei!
  • Gitarre lehrt und Herausforderungen sucht – hier bin ich!
  • Gärtnern könnt – ich bin ein williges Lernfeld

Hab` ich etwas vergessen? Dann schreib mir in den Kommentaren!

 

 

Wie sich 2021 meine berufliche Ausrichtung verändern wird

Wie sich 2021 meine berufliche Ausrichtung verändern wird

Ganz ehrlich: momentan komme ich mir wie im Inneren eines Kaleidoskops vor, in dem ich Woche für Woche neue Facetten erlebe. Wie sich dadurch 2021 meine berufliche Ausrichtung verändern wird,  ist kaum absehbar, allerdings sind gewisse Kaleidoskop-Muster bereits  zu erkennen.

Der Januar ist für mich die Zeit des Rückzugs und des Träumens. Die Natur träumt unter die Schneekuscheldecke und auch ich  nehme mir die Zeit, zu spüren und zu träumen. Und so lausche ich den inneren und äußeren Stimmen. Spannende Ideen wispern mir einige Zukunftsforscher zu.  Noch suche ich die Schnittmenge zwischen ihren Gedanken und dem, wofür mein Herz schlägt. Neun1/2 Zielkoordinaten habe ich dabei schon gefunden…

Was Zukunftsforscher mit den Veränderungen in meiner Ausrichtung zu tun haben

Momentan beschäftige ich mich sehr intensiv mit den Arbeiten von  Matthias Horx , Harald Welzer und  Maja Göpel Dabei kommt mir immer wieder ein Zitat von Einstein in den Sinn: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“.

Die Prognosen, die uns die Zukunftsforscher offenbaren, haben meiner Meinung nach eine sensible Bruchstelle: den Menschen, der immer noch in linearen Weltbildern lebt.  Ich überlege dabei, wie wir denn in Kreisen denken und leben können, wenn wir in linearen Räumen gefangen sind? Im linearen Raum des Lernens, des Arbeitens, in linearen Unternehmenskulturen, in linearen Wirtschaftssystemen, im linearen Erfahren von Beziehungen.

Müssen wir dieses „Kreisrunde“ nicht erst in unserem Inneren erfahren, etwa den inneren Frühling, Sommer, Herbst und Winter, damit wir es nicht nur als Konzept im Archiv unserer Weltbilder ablegen? Müssen wir nicht erst, so wie die Marie in Frau Holles Märchen, uns ein ganzes Jahr lang in ihrem Reich erleben, um dieses Wissen in den Alltag zu integrieren?

Nehme ich diese Gedanken mit in mein 2021, so erweitern sich dadurch meine Zielkoordinaten und damit auch meine berufliche Ausrichtung.

 

wo geht’s hin in 2021?

Meine 9 1/2 Zielkoordinaten für 2021:

Ganz konkret in der Umsetzung heisst das für mich:

1. Neue Fäden weben

Neben den gewohnten Präsenzseminaren, die weiterhin ein wichtiger Teil meines Jahresangebots sind, werde ich mich mit Themen wie Deep Ecology,  Ecopsychology und  Ecofeminism auseinandersetzen und mich von ihnen in meiner Arbeit inspirieren lassen. Was mich gleich zu Punkt 2 bringt

2. „Mia, man versteht Dich nicht“

Das war der erste Satz, den ich von meinem Vater hörte, als ich – Scheidungskind – und von der Mutter geimpft, den Vater „doof“ zu finden, ihn das erste Mal in meinem Leben mit acht Jahren traf. Damals nahm er Bezug auf mein saftiges Bayrisch, das mir daraufhin gute vierzig Jahre vergrätzt war. Heute höre ich ebenfalls immer wieder: „Mia, man versteht Dich nicht“!. Weil ich viel zu kompliziert denke, Weil ich mein Gegenüber meistens damit überfordere, wenn ich versuche, meine Gedanken zu vermitteln.  Gerade eben erhielt ich aus meiner Tribe, der Content Society von Judith Peters die Rückmeldung, ich wäre etwas zu belehrend. Das ist nun gar nicht meine Intention. Ich will einfach nur in ganz kurzer Zeit ganz viel Input geben und Zusammenhänge vermitteln. Mein Ziel in 2021: Inhalte einfacher erklären. 🙂 Klingt super easy, für mich ist das aber eine fette Herausforderung. Die erste, die daran „glauben “ muss, ist meine Webseite, die ich ent-intellektualisieren werde.

3. Von Drachen und Reisen und Märchen – neue Formate warten auf ihren Einsatz

„Next Stop: Tal der Drachen“ – der interaktive Reiseführer geht in Kürze online

Aber auch inhaltlich darf sich etwas verändern: Gerade plane ich ein vierwöchiges Online-Präsenz-Format. Darin führe ich „Reisende“ durch die Welt des Medizinrades. Wir bereisen innere Landschaften,  streifen die alte Haut ab, nehmen Kontakt zu unseren Drachen auf, nehmen unser Zepter in die Hand und erlauben uns, dabei heil zu werden und ins Reich der Fülle einzutreten.

und von Märchen, die heilen

Wenn ich erzähle, dass es für ziemlich  jede Neurose ein Märchen gibt und dass Märchen unsere schamanische Schatzkisten sind, dann begegnet mir oft ein erstauntes „Wirklich“? Zwischen 2012 und 2018 habe ich eine Seminarreihe kreiert, die jeweils ein Märchen „übersetzt“ hatte und in das die Teilnehmer eintauchten konnten, um ihren inneren Fröschen, Stiefmüttern und gestiefelten Katern zu begegnen. Da in letzter Zeit immer wieder Anfragen dazu kamen, gibt es in 2021 zwei Märchen-Online-Präsenz-Seminare.

4. Die „Töchter des Erde“ sind geboren!

Im Januar habe ich mir einen großen Wunsch erfüllt und das Jahresprogramm „Töchter der Erde“ ins Leben gerufen, einen Erfahrungsraum, in dem wir uns als Gruppe in und mit der Natur erforschen können. Fünf wunderbare Frauen sind bereits mit dabei und wenn Du auch mit dabei sein möchtest, dann schreib` mir!

5. Ein neuer Mentoren-Zyklus startet

Im April 2021 beginnt ein neuer Fortbildungszyklus zum Mentor in  der Prozessbegleitung in und mit der Natur, den ich neu überarbeitet habe und an die derzeitigen Regelungen angepasst habe. Somit kann er – je nach gesetzlichen Möglichkeiten – online wie auch als Präsenz-Module abgehalten werden. Auch hier füllen sich schon die Reihen und ich freue mich riesig darauf, gemeinsam ins Wirken zu kommen!

6. ein neues Miteinander entsteht 

Eine weitere Neuigkeit ist die berufliche Verbindung zu Markus Zielke, einem Weggefährten in der Visionssuchearbeit. Markus und ich werden 2021 nicht nur gemeinsam eine Visionssuche leiten, sondern wir sind gerade dabei, eine Coachingausbildung zu entwickeln, die ebenfalls dieses Jahr noch starten wird.

7. Die Geburt neuer Heldinnen steht an

Im ersten Vierteljahr werde ich eine Heldinnen-Challenge ins Leben rufen, um mit vielen zukünftigen Heldinnen aus den Komfortzonen auszubrechen um neue Wege zu beschreiten. Dabei nutze ich die Erfahrung, die ich aus meinem Online-Format „die Heldinnenreise“ gezogen habe: in der Gruppe macht die Reise viel mehr Spaß! Ich freue mich schon sehr darauf, all die wunderbaren Frauen kennenzulernen, die mit dabei sein werden!

8. Weben und Wirken

2021 möchte ich dazu nutzen, neue Verbindungen zu schaffen und ungewohnte Wege zu gehen. Rund denken kann ich nur, wenn ich mir auch mal erlaube, die Richtung zu wechseln und neue Perspektiven kennenzulernen. Dazu wünsche ich mir Weggefährten, die mir neuen Wind zwischen die Synapsen blasen, mein Herz hüpfen lassen und mich durch neue Impulse ins Handeln bringen. Wer das sein wird? Keine Ahnung, aber ich freue mich schon sehr darauf, sie kennenzulernen!

9. Was nix kostet, ist nix wert

Dieser Punkt fällt mir nicht leicht,  aber es muss sein: Ich werde nicht mehr kostenlos arbeiten. Unglaublich, aber wahr: 2020 war mein absolutes Spitzenreiter-Jahr im kostenlosen Arbeiten. Etwa 300 Stunden hab ich in Projekte investiert, die am Ende im Nirvana endeten. Das sind etwa 25% einer herkömmlichen Jahresarbeitsleistung.  Ich liebe es, Neues zu kreieren und an das Potential von Projekten zu glauben. Doch ich werde mein Wissen und mein Können nicht mehr verschenken. Jedes Jahr investiere ich Tausende von Euros und unzählige Stunden in meine Weiterbildung, daher ist es nur folgerichtig, mein Wissen und meine Wirkkraft nicht mehr kostenlos zur Verfügung zu stellen.

9 1/4tel – Ausnahmen gibt es jedoch immer 😉

denn was mir ganz viel Freude bereitet ist die kostenfreie Facebook-Gruppe „Seelenpfade“, in denen ich Interessierte dabei unterstütze, Ideen für ihre Medizinwanderungen zu geben. Ganz im Zeichen der einzelnen Monate und deren Qualitäten. Dazu gibt es jedes Monat einen kostenlosen Spiegel-Zoom-Call, in dem ich die Wanderungen spiegle und mittlerweile immer auch  Gast-Spiegler begrüßen darf. Das ist ein Herzens-Projekt, das nicht unter Punkt 9 fällt.

 

Mein Wunsch für 2021: drei Monate lang "Süden" tanken
Mein Wunsch für 2021: drei Monate lang „Süden“ tanken

 

Und dann erlaube ich mir noch, ein bisschen zu träumen. Von einem dreimonatigen Aufenthalt  in einem Land, in dem die Sonne scheint, es gutes Essen gibt und wo ich meine Seele baumeln lassen kann. Mit ganz viel Süd-Energie, Leichtigkeit und Freude. Dieses innere Bild sende ich jetzt mit ganz viel Liebe und Dankbarkeit ganz weit ins Universum und wünsche mir aus tiefstem Herzen, dass dieser Wunsch in 2021 zur Realität wird.

 

 

 

 

Mein Motto 2021

Mein Motto für 2021: No more Bock auf Brösel!

No more Bock auf Brösel, ist mein ultimativer Schlachtruf für 2021!  Ist es denn vermessen, sich nicht nur mit Bröseln zufrieden zu geben? Diese Gedanken kommen mir sofort in den Sinn, wenn ich mein Motto über die Zunge flutschen spüre. „Hoffentlich hat’s keiner gehört“, denke ich mir und würde mich am liebsten wieder in meine kleine Komfortzone verdrücken.

Klar, ein leise geflüstertes „no more Bock auf Brösel“ macht im Außen keine große Welle und schafft daher keinen Gegenwind. Und doch nölt da eine weitere Stimme in mir: „Mia, mach` doch endlich! Du hast der Welt so viel zu geben! Du hast eine Stimme, die es Wert ist, gehört zu werden. Deine Vision, wie sich Die Welt verändern wird, zählt. Deine Ideen können der Nährboden für integrale Umsetzungslösungen sein. Deine Meinung ist gefragt! Warum gibst Du Dich dann lieber mit Brösel ab?“

Ich glaube, diese Angst, sich in seiner vollen Größe zu zeigen, schwelt in jedem von uns. Kaum stänkert dieser innere Kritiker rum, machen wir uns klein. Und all diese Glaubenssatzarbeit, die man seit Jahren geleistet hat, bleibt mal wieder während des Umsetzens stecken. 

Vor einem Jahr noch hätte ich an dieser Stelle kleinbeigegeben. 

Doch dieses Jahr ist alles anders!

Und das bringt mich zu meinem WORT DES JAHRES:

Zusammenheit

  • Zusammenheit im Gegensatz zu Getrenntheit
  • Zusammenheit als Gegensatz zur Einsamkeit
  • Zusammenheit im Gegensatz zu EInzelkämpfertum
  • Zusammenheit im Miteinander ohne Wertung und Bewertung
  • Zusammenheit in der Akzeptanz komplementärer Energien

Ich glaube, dass unsere Weiterentwicklung damit zusammenhängt, dass wir uns erlauben, in Zusammenheit zu gedeihen. Dass wir zusammen viel mehr wachsen können und wir gemeinsam mehr sind als die Summe der einzelnen Mitglieder. Dass unsere geballte Wirkkraft einen wahrhaftigen Impuls im Aussen setzen wird. 

Wie sich mein Motto und mein Wort für 2021 auf mein Jahr auswirkt?

Ich ernenne 2021 zum Jahr meiner Sichtbarkeit als Expertin für tiefenökologische Persönlichkeitsentwicklung.

Für mich ist der tiefenökologische Aspekt  DER Ansatzpunkt, um integrale Lösungen in allen Bereichen zu finden. Egal, ob es um Lösungen in der Wirtschaft, der Industrie, im Zwischenmenschlichen oder bei kulturellen oder individuellen Herausforderungen geht. Ob es darum geht, neue Lösungen in der Touristikbranche zu finden, neue Dienstleistungskriterien im Handel zu definieren, integrale Lösungen im HR zu finden oder meine Partnerschaft auf ein neues Level zu bringen. Die andine Tradition bietet dazu in ihrer Kosmologie einen philosophischen Ansatz, der dazu einige Antworten bietet.

Mein großer Ruf ist, das Wort Tiefenökologie aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken und in aller Munde zu finden.

Ich bin bereit dazu, mich auf die große Bühne zu stellen und mein Wissen als Speaker zu teilen

Nach 17 Jahren Persönlichkeitsentwicklung in und mit der Natur kenne ich mein Territorium sehr gut. Ich kenne die Ängste und Konflikte meiner Mentees, bin mit ihnen im Dreck gerobbt, kenne die emotionalen Achterbahnen und Spielchen, mit denen Abwehrmechanismen Prozesse sabotieren wollen. Ich kenne spirituelle Höhenflüge ebenso wie die Fallstricke von Konzept-Korsetts, die so am Ich kleben, dass man das Darunter kaum erkennt. Ich kenne die Gefahren guruesker Attitüden ebenso wie narzisstische Impulse, die jegliche Andersartigkeit zu Fall bringen wollen. Wenn ich mein Wort erhebe, dann weiß ich, wovon ich spreche. Und falls das mal nicht der Fall sein sollte, dann gebe ich’s offen zu. What you see is what you get. 

Ich erlaube mir, meinen Wunsch nach grenzenlosem Tun in die Realität zu gebären

Wer sagt, dass die eigene Wirk- und Schaffenskraft nur in einem abgesteckten Rahmen möglich ist? Sei es durch einen Ort, in Thema oder eine Sprache? 2021 ist für mich der Beginn, diese Begrenzungen abzustreifen. Ich will überall arbeiten können, jedes Thema mir zu eigen machen, das mich anzieht und dies in jeder Sprache, die mir einigermaßen gechillt über die Zunge rollt. 

2020 hat uns allen da die Tore unglaublich weit geöffnet denn mittlerweile sind Onlineseminare und Onlinekonferenzen in unserem Alltag angekommen und wir haben die Angst vor diesem Medium verloren. Wir müssen nicht mehr vor Ort präsent sein und können uns innerhalb kürzester Zeit vernetzen. Diese neue Art der Kommunikation Schaft enorme Synergien, die ich in 2021 nutzen werde um neue Inhalte zu erschaffen und diese in die Welt zu gebären.

 

Hast Du auch Bock auf more als Brösel?

Dann Willkommen im Club der Sichtbaren – das wird ein Mega 2021!

Ready to rumble?

Dann schau`Dir doch mal meine neugeborene Töchter der Erde“ – Tribe an. Da versammeln sich gerade prachtvolle Frauen, die bereit sind, genau das ins Leben zu rufen!