Was ist spirituelle Identität?

Hast Du Dir schon einmal überlegt, was Deine spirituelle Identität ist? Ich spreche dabei nicht von der religiösen Identität, in die Du hineingeboren wurdest und deren Botschafter Du folgst. Weil es die Religion Deiner Vorfahren ist und Du darin seit Deiner Kindheit geschult wurdest.

Ich spreche von der spirituellen Identität, die entsteht, wenn Du Dich mit Deinen Wurzeln verbindest, dem Land lauscht, im Rhythmus seiner Jahreszeiten den Spuren Deiner Ahnen folgst, in tiefen Dialog gehst und die Botschaften als Vibration in allen Zellen Deines Seins spürst.

Wie die Q`eros als Nachfahren der Inkas darüber denken

In der andinen Tradition gibt es einen weiblichen und einen männlichen Paten der Landschaft. Sie heissen Paqarina und Itu Apu. Diese Paten prägen Dich mit der Signatur des Ortes, in dem Du geboren wurdest. Mit ihnen erhältst Du auch den identitätsstiftenden Imprint von Mutter Erde, die Dich mit allen gespeicherten Informationen Deiner Tribe prägt. Sie geben Dir das Gefühl von Heimat und helfen Dir, dieses geborgene Gefühl der Zugehörigkeit zu spüren. 

Wie entsteht „spirituelle Identität“?

Nicht durch an etwas glauben sondern durch etwas erfahren erwächst Deine spirituelle Identität. Nicht durch blindes Übernehmen von Regeln, Geboten und Verboten, sondern durch das Erfahren. Im Erleben mit allen Sinnen. Dann entsteht eine wissende Weisheit in Dir, die niemals durch das Antrainieren von „Second Hand“-Wissen aufgewogen werden kann.

Und wenn ich meine spirituelle Heimat in anderen Kulturen gefunden habe?

Dann hast Du den ersten Schritt hin zu Deiner spirituellen Identität gefunden, denn die gebiert sich nicht durch das Übernehmen von Weltbildern und Religionen anderer Kulturen. Auch wenn Du Dich noch so sehr einfühlst, wirst Du kein „native american“, indischer Yogi oder tunesischer Schamane werden.

Die Meisterschaft Deiner spirituellen Identität entwickelst Du, wenn es Dir gelingt, die Transformation und Integration des Andersartigen in die eigene Landschaft Deiner Seele einzuweben.

Mia Brummer

Mia Brummer ist eine Hüterin der Schwelle zwischen dem TUN und dem SEIN.

Sie öffnet all jenen das Tor, die es wagen, die touristischen Landkarten des Alltags hinter sich zu lassen und neue, unbekannte Wege zu beschreiten. 

Menschen, die in, mit und durch die Natur wieder in tiefen Kontakt zu sich kommen wollen und zu allem, was sie umgibt. 

Menschen, die in ihrer beruflichen  Ausrichtung nicht das „entweder bodenständig“ – „oder spirituell“ leben wollen, sondern ein sowohl als auch.

Menschen, die den Ruf hören, als „Leader der next generation“ in Verantwortung zu gehen und dafür Werkzeuge und Begleitung suchen.

Menschen, die es wagen, die vollen 360 Grad des Lebens zu leben.

Wieviel Grad Deines Lebens lebst Du zur Zeit?