Das kleine 1×1 der Entwicklung einer Frau und welcher Schatz dabei auf uns wartet

Dez 19, 2021 | Tools einer Mentorin der Neuen Zeit, zyklisches Wissen

Konzepte und Erklärungsmodelle, wer wir sind, wie wir sind oder besser gesagt, wie wir zu sein hätten und wann wir was können sollen, gibt es viele.

Ich möchte Dir heute eines vorstellen, das mich ab Mitte Vierzig ziemlich beschäftigte, da es (vermeintlich) nur bis 49 Jahren Erklärungen über Entwicklungspotential bietet.

  • Sollte an diesem Punkt am Ende Schluss sein mit der Entwicklung?
  • Sollte ich mir mit 49 Jahren als „Menopausierende“ gleich die Kugel geben, da ich eh in die Unsichtbarkeit rutschen würde? 
  • Wartete da noch etwas auf mich?

 

Das Chakren-Modell und wie es Entwicklung erklärt

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Mit dem Wort Chakra, das aus dem Sanskrit kommt und wörtlich „Rad“ oder „Kreis“ bedeutet,  werden in fernöstlichen Lehren die Energiezentren benannt, die zwischen dem physischen Körper und dem feinstofflichen Energiekörper eines Menschen liegen. Sieben der Chakren, die auch als  Hauptenergiezentren des Menschen gesehen werden, werden entlang der Wirbelsäule bzw. in der senkrechten Mittelachse des Körpers lokalisiert.

Wikipedia erklärt weiter: Die Chakren sind „durch den angenommenen mittleren Energiekanal verbunden…durch den auch die…potentielle Kraft jedes Menschen“ aufsteigt. Verschiedene Lehren und Schulen variieren in ihren Auffassungen bezüglich Details wie Anzahl und genauer Lokalisation der Chakren, Meist geht man heute, besonders im Yoga, von einem System mit sieben Hauptchakren aus.

 

Als Hauptchakren gelten – von oben nach unten gesehen: 

  • das Kronen- oder Scheitelchakra
  • das Stirnchakra
  • das Hals- oder Kehlchakra
  • das Herzchakra
  • das Nabel- oder Solarplexuschakra
  • das Sakral- oder Sexualchakra
  • das Wurzelchakra 

 

Ein jedes dieser Chakren hat eine gewisse Entsprechung, das www.chakren.net wie folgt beschreibt:

 

 

Das kleine 7×7

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Nun gibt es eine Lehre, die davon ausgeht, dass jedes Chakra etwa sieben Jahre benötigt, um sich voll auszubilden, das heißt

  • Von Geburt bis zum siebten Lebensjahr geht es um die vollkommene Ausbildung des Wurzelchakras und dem Thema: Verwurzelt sein, Sicherheit, im Leben stehen
  • Vom achten bis 14ten Lebensjahr geht es um die vollkommene Ausbildung des Sakralchakras und dem Thema: Sinnlichkeit, in Verbindung gehen, Kreativität, Lebensfreude
  • Vom 15ten bis 21ten Lebensjahr geht es um die vollkommene Ausbildung des Solarplexuschakras und dem Thema: Selbstbewusstsein, wie stelle ich mich in der Welt dar, Selbstsicherheit
  • Vom 22ten bis 28ten Lebensjahr geht es um die vollkommene Ausbildung des Herzchakras und dem Thema: Liebe annehmen zu können und Liebe geben zu können, Bedingungslosigkeit und Authentizität in Beziehungen zu leben, das Gegenüber nicht als schmückendes Beiwerk, das meinen Wert erhält zu definieren sondern mich durch den Anderen zu erweitern und neue Lebensräume zu erfahren, Hingabe, Vertrauen
  • Vom 29ten 35ten Lebensjahr geht es um die vollkommene Ausbildung des Halschakras und dem Thema: ich spreche meine Wahrheit aus (und rede nicht anderen nach dem Mund), Selbst-Audruck, Integrität.
  • Vom 36ten bis 42ten Lebensjahr geht es um die vollkommene Ausbildung des Stirnchakras, dem dritten Auge, das mich hinter die Schleier der Illusion blicken lässt, meine eigenen Schattenanteile erkennen lässt und dem Thema: Intuition, Inspiration.
  • Vom 43ten bis 49ten Lebensjahr geht es um die vollkommene Ausbildung des Kronenchakras, der Hinwendung zu etwas, das größer ist, als wir selbst. Die Suche nach dem Einheitsbewusstsein und dem kosmischen Bewusstsein erhält mehr Raum und auch die Frage nach dem Warum und wozu.

Diese Phasen zeigen uns gewisse Zeiträume auf, die sich für die Entwicklung bestimmter Eigenschaften und Fähigkeiten anbieten. Es gibt jedoch immer die Möglichkeit, zu anderen Zeitpunkten nachzureifen und Versäumtes nachzuholen.

Ja und dann? Was passiert nach dem 49ten Lebensjahr?

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Das war die Frage, die mich eine ganze Weile beschäftigte. Ging es dabei wohlmöglich um einen einschneidenden Umbruch? Um eine Schwelle in eine neue Dimension? Welche Seelenbewegungen fanden in einer Frau in dieser Phase statt? Langsam dämmerte es mir, dass es in dem neu anbrechenden Zyklus um eine grundlegende Veränderung des ganzen Systems ging:

Der Wechsel vom TUN ins SEIN!

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In den Jahren des Wechsels beginnt das ganze Wertesystem einer Frau zu wackeln. Während der ersten 7×7 Jahre lernt sie, sich in einer männerdominierten Gesellschaft über LEISTUNG zu definieren. Anerkennung versucht sie über die Werteskala der Männer zu erlangen, die sie in den vielen Jahren ihrer beruflichen Karriere fraglos angenommen hat. Und zwar so gut, dass sie keine andere Art der Definition für sich als Frau findet, ja nicht einmal danach sucht.

Doch langsam schleichen sich am Ende der 7×7-Phase Zweifel ein. Wer bin ich, wenn ich nicht mehr (genügend) leiste? Was macht mich noch aus? Wer bin ich, wenn ich mein enges Korsett der Leistungsorientiertheit ablege? IST dahinter überhaupt noch jemand oder etwas?

Zwei Wege stehen Dir zur Wahl

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Weg Nummer 1: Alles bleibt beim Alten und wird immer weniger

Definierst Du Dich weiter über Leistung, die unweigerlich mit jedem Lebensjahr an Intensität verlieren wird, dann kann der Weg nur in die Verbitterung führen. Du erinnerst Dich an die alten Tage und klebst an Deinem Selbstbildnis vergangender Zeiten. Du lebst ein „Früher war alles besser“-Leben und nährst Dich von den Brotkrumen der Erinnerung

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Weg Nummer 2: Du gebierst Dich neu und erfährst Dich im SEIN

Während meiner Entdeckungsreise hinter die Schwelle des TUNs erkannte ich, dass die erste 7×7-Phase einer Frau das „sich-selbst-erleben-im TUN“ beschreibt.

Doch danach wartet eine weitere, aufregende 7×7-Phase auf sie: die Phase des „sich-selbst-gebären-ins-SEIN“.

In der ersten 7×7-Phase definieren uns andere: der Vater, die Mutter, die Gesellschaft, der Partner, der Chef, das Rudel, dem man sich anschließt. Selbst eine Rebellin definiert sich in dieser Phase durch „weg-von“.

In der zweiten Phase haben wir die Möglichkeit, uns selbst durch unser SEIN zu definieren. Das aufregende und zugleich beängstigende daran:

Dieser Bereich ist ein weißer Fleck auf der Landkarte unseres Lebens. Ein Niemandsland, für das es keine Regeln und kein Müssen oder Sollen gibt, denn Du allein füllst diesen Teil Deines Lebens mit den unnachahmlichen Farben Deines Seins. Ist das nicht ein großartiger Ausblick, was hinter der Schwelle auf Dich wartet? Erkennst Du den Schatz?

Dieses Wissen vermittelt nicht nur das „Ckakren-Einmaleins“. Auch das Medizinrad, mit dem ich seit über 17 Jahre arbeite und Menschen in ihren Entwicklungsprozessen begleite, kennt diese Phasen, Schwellen und Übergänge. 

Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, dann lade ich Dich vom 18.01. – 22.01.2022 in mein magisches Zelt ein, in denen ich Geschichten über das Reifen einer Frau erzähle, die Dich erkennen lassen, ob Du Dich immer noch übers TUN definierst oder bereits übers SEIN.

  • Du erfährst, warum Du Dich zwischen dem TUN und dem SEIN zerrissen fühlst und doch​ ​bisher lieber den Weg der Leistung gewählt hast
  • Dir wird klar, warum alle bisherigen Versuche gescheitert sind, Dich außerhalb von Leistung und Perfektion zu definieren.
  • Du erfährst, wie Du in Deine Strahlkraft kommst und wo der Weg in ein erfülltes SEIN beginnt 

 

von Herzen, Deine Mia

PS: natürlich haben Männer einen ähnlichen Schatz, der auf sie wartet. Den entdecken sie jedoch am Besten als Mann unter Männern

 

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Ich bin Mia

50 Jahre lang war „schneller, höher, weiter, besser, mehr“ mein Credo. Und das möglichst perfekt. Ich definierte mich über meine Leistung, mein Können und meine Effizienz.

Eine tiefe Lebenskrise in meiner Lebensmitte eröffnete mir einen Pfad jenseits von Leistung und Optimierung. Einen Pfad, der mich zu einem neuen Verständnis von Mentoring führte.

Seitdem vereine ich mein Wissen und meine Erfahrung und bilde Frauen ab 50 zu Mentorinnen der Neuen Zeit aus.

Die Zukunft ist weiblich und wir brauchen kraftvolle Frauen, die den Wandel unterstützen und begleiten!

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