Das Stellenangebot der drei Nornen

Das Stellenangebot der drei Nornen

Pst….hörst Du sie? Die Spinnräder der Nornen, die sich nach den Raunächten wieder zu drehen beginnen? Ich nehme Dich heute mit in ihre Werkstatt. Die ist gleich zwischen den Wurzeln der Welten-Esche. Und dort findet gerade eine Revolution statt, denn sie haben sich tatsächlich entschlossen, Azubis anzunehmen. Welche Voraussetzungen da gefordert werden, wen sie am liebsten mit in die Ausbildung nehmen, wie lange das so dauert, Hilfsnorne zu werden und wie so die Vertragsmodalitäten sind, das erfährst Du, wenn Du weiter liest…

Darf ich vorstellen? Die drei Nornen – woher sie kommen und was sie den lieben langen Tag so tun

Vor langer, langer Zeit, als die Menschen noch die große Göttin verehrten, war das Leben eng mit der Natur verwoben und in drei mystische Phasen eingeteilt:

  • in die weiße Phase, dem Frühling, mit seinen Knospen, der Verheißung auf eine Zeit der Fülle. Unschuldig, spielerisch, zart.
  • in die rote Phase, dem Sommer,  der saftigen, nährenden Frucht und
  • in die schwarze Phase, dem Wandel, dem Stillstand und dem Tod, dem Winter des Lebens

Diese Dreiheit wurde im Alpenland durch die Urmutter Hel, die Leuchtende, die auch Frau Holle oder Percht genannt wird und ihren drei Töchtern, den drei Beten, die man auch die drei Moiren oder die drei Nornen nannte, repräsentiert. Eine jede von ihnen ist unwiderstehlich in ihrem Sein und Wirken.

Darf ich vorstellen:

Die Wilbeth, die Ambeth und die Borbeth.

Das sind ihre Namen im Reich der Hollerin. In der Edda nannte man sie Skuld, die Werdende, Verdandi, die Seiende und Urd, die Gewordene. Aber Namen sind ihnen eigentlich „wurscht“. Als Unsterbliche halten sie sich mit diesen Nebensächlichkeiten nicht weiter auf. Sie erscheinen – je nach Laune – blutjung, einladend saftig oder verschrumpelt wie ein zäher, alter Lederapfel.

Was sie den lieben langen Tag so machen? Die eine knüpft den Lebensfaden, die andere spinnt ihn und die dritte schneidet ihn ab.

Dazwischen wird natürlich viel geratscht, gelacht und rumgeblödelt. Denn die Lebensfäden tunkt die Ambeth am liebsten in ihr Freude-Haferl, bevor sie beginnt, sie zu verspinnen. Und weil das ein magisches Töpferl ist, dessen Inhalt sich nie zu Ende neigt, nippen die Drei ganz gerne mal davon und sind davon ganz glücksberauscht.

Und dann fällt Ihnen beim Verspinnen von so manchen Lebensläufen ein Haufen Blödsinn ein und sie würzen sie mit gar wunderlichen Kräutlein.

Derzeit verwenden die drei Nornen ein besonderes Kräutlein

Mir scheint, was sie derzeit am liebsten beimischen, ist das Kräutlein „Hallo wach!“. Und dieses Kräutlein hilft dabei, dass gerade immer mehr Töchter und Söhne der Erde  aufwachen. Sie strecken – noch etwas schlafdamisch  – ihre Köpfe über den Rand des Alltags- Schachterls, das sie in Zeiten des Lockdowns etwas lethargisch gemacht hat.

Sie reiben sich verschlafen die Augen und blinzeln auf all die Welten und Möglichkeiten, die jenseits der Box auf sie warten.  Sie recken und strecken sich und werden sich langsam wieder ihrer Schöpferkraft bewusst. Und wenn sie tief in sich hinein hören, dann können sie auch die Stimmen ihrer Schwestern, den drei Nornen hören:

„Auf geht’s, steh` auf  und komm endlich in Deine Kraft –  wir brauchen Dich!“

Denn gerade findet eine Revolution statt. Noch ist sie in ihren Kinderschuhen, doch sie ist nicht mehr aufzuhalten! Astrologen, Zukunftsforscher, Heiler und Seherinnen verkünden den Shift.

Endlich dürfen sich die eingefahrenen alten Lebens-Muster verändern, sich neu verknüpfen, neue Webarten erfunden werden.  So viele Fäden-Welten finden neue Verbindungswege.

Damit diese neuen Netzwerke in Überschallgeschwindigkeit die Welten durchtränken, haben sich die drei Nornen etwas einfallen lassen.

Und hier kommt das unwiderstehliche Stellenangebot der drei Nornen: ab sofort suchen die Drei Auszubildende!

Am liebsten hätten die Meisterinnen des Schicksals einen wachen, offenen Geist, der in einem richtigen Weib steckt. Sorry Jungs, aber bevor ihr zu Meckern beginnt mal ne Frage:  habt ihr schon mal was von Nornerichen gehört? Na eben! Ihr werden woanders gebraucht. Fragt da mal nach beim „Grünen Mann“. Was der Unterschied zwischen einer Frau und einem Weib ist, habe ich in diesem Podcast erklärt.

Was diesen Töchter der Erde allen gemein ist? Hier sind die „hard facts“ des Stellenangebots:

  • Sie ehren zutiefst ihre Mutter, die Natur und wissen, dass sie ebenfalls Natur sind.
  • Sie kennen ihre inneren Gezeiten, sind ebenso aufmümpfig wie anschmiegsam und
  • lieben ihr weibliches Sein mit all den Komplementärenergien, die das mit sich bringt.
  • Sie sind wild und zart und dem Leben in all seinen Facetten zugewandt.
  • Das wilde Weib schließt nichts aus und wenn sie lacht, dann kreiert sie damit neue Universen. Sie ist. Punkt.

Und das ist auch schon die Stellenausschreibung der drei Nornen. Denn es geht nicht darum, etwas zu tun, in etwas perfekt zu sein oder sich am End` sogar aufzuarbeiten sondern einfach ums Sein. Klingt das verlockend?

Gut so, dann lass diesen inneren Ruf noch ein bisserl köcheln. Denn die Nornen erwählen nichts Lauwarmes. Und wenn Du richtig dafür brennst, dann werde ich Dich hören!

 

 

 

Wie Du ganz kreativ Deine Vision ins Leben rufst

Ein neues Jahr steht vor der Tür und schon planen wir wie wild, editieren neue To-Do-Listen und schreiben alle guten Vorsätze in Schönschrift auf die ersten Seiten unserer nagelneuen Planer. Neues Jahr – neues Glück; vielleicht klappt es ja dieses Jahr mit der Umsetzung.

Mein Tipp: macht euch das Wissen schamanischer Traditionen zu eigen und kreiert ein Vision Board.

Die Seele denkt in Bildern. Und je bildhafter ihr eure Träume, Wünsche und Ziele gestaltet, umso klarer weiß euer Unterbewußtes, wohin die Reise geht! Das sieht nicht nur schön aus, sondern hat auch einen neurologischen bzw. psychologischen Nutzen: Mit einem Visionboard verankerst Du Deine Ziele in Deinem Unterbewusstsein.

Das Vision Board ist Dein inneres GPS um Deine Träume zu realisieren

Die eigenen Ziele, Wünsche und Träume zu definieren, ist gar nicht so einfach. Du magst zwar wissen, was Du willst, hast aber keinen blassen Schimmer, wie du dort hin kommst? Das Visualisieren verschafft dir Klarheit. „Gedanken sind mentale Energie“, erklärt Wayne Dyer, amerikanischer Psychologe und Selbstverwirklichung-Guru. „Sie sind die Währung, mit der du das bekommen kannst, was du dir wünschst. Lerne, diese Währung nicht für Gedanken auszugeben, die du nicht willst.“ Denn mit einschränkenden Gedanken wirst du nur eingeschränkte Ergebnisse erzielen.

„Ein Vision Board kann eine Blaupause erzeugen, die unsere Wünsche mit unserer Realität in Einklang bringt“

Was ist ein Vision Board ?

Ein Vision Board ist eine Sammlung von Zielen, Motivation und Träumen, die bildlich dargestellt ist. Mit jedem Ziel oder Traum wird also ein Bild verbunden, das dann gemeinsam mit Zitaten und motivierenden Sprüchen als Collage zusammengefügt wird. Dabei kann das Vision Board jeden Bereich deines Lebens umfassen. Deine beruflichen Ziele finden darauf genauso Platz wie die Orte, die du noch bereisen möchtest oder dein Traumhaus, in das du irgendwann mit deiner Familie ziehen möchtest.

Auch der zeitliche Rahmen für dein Vision Board ist variabel. Du kannst dir jedes Jahr eine neue Collage für das Folgejahr anlegen; du kannst dir aber auch genauso gut ein großes Vision Board erstellen, das du in kurz-, mittel- und langfristige Ziele unterteilst. Gerade die zweite Variante macht es dir leicht, auch die ganz großen und allumfassenden Träume und Ziele im Auge zu behalten.

Wie wird ein Vision Board erstellt?

Für ein Vision Board gibt es keine festen Regeln, nur Empfehlungen. Klassische Vision Boards werden gern auf Pinnwänden oder Whiteboards erstellt. Der Vorteil:  Bilder können einfach ausgetauscht werden , wenn beispielsweise ein Ziel erreicht wurde. Digital bieten sich die Möglichkeiten, mit einem Programm wie Pinterest oder Canvas das Vision Board zu erstellen . Eine schöne Idee ist es auch, mit einem digitalen Bilderrahmen zu arbeiten und dort nacheinander die Bilder und Motivationen einblenden zu lassen.

Die Planung des Vision Boards

Bevor es jedoch daran geht, das Vision Board zu gestalten, steht erst einmal die Planung an. Mach dir im ersten Schritt klar, wofür du das Board verwenden willst. Sollen nur die beruflichen Ziele darauf Platz haben oder möchtest du lieber ein „Big Picture“, das sich über alle Lebensbereiche erstreckt? Und für welchen Zeitraum ist das Vision Board für dich ausgelegt? Ein Jahr oder doch eher ein ganzes Leben?

Mit diesen ersten Überlegungen fällt es schon ein wenig leichter, die Ziele zu definieren, die dann später visualisiert werden sollen. Nimm dir für diesen Schritt viel Zeit. Notiere dir, was du wirklich erreichen willst, wovon du träumst und was dich motiviert, deinen Weg zu gehen. Schreibe alles auf, was dir in den Kopf kommt. Ohne Bewertung.

Lass deiner Kreativität freien Lauf

Nun geht es endlich ans Erstellen deines Vision Boards, der kreative Teil beginnt. Mach dich auf die Suche nach tollen Bildern, die genau das ausdrücken, wonach du dich sehnst. Schneide sie aus Magazinen oder drucke sie aus oder nutze sie gleich für dein Online-Board. Wenn du dein Vision Board nur für dich privat nutzt und nicht irgendwo veröffentlichst, darfst du hier nach Herzenslust Bilder klauen – wenn nicht, dann achte aufs Urheberrecht!

Nimm dir für die Auswahl der Bilder Zeit. Träumst du von einem romantischen Urlaub, wähle nicht einfach das nächste Strandbild aus, das dir über den Weg läuft, sondern suche nach dem perfekten Bild, dass dir sofort ein Kribbeln im Bauch verursacht. Dein Ziel ist es, beruflich durchzustarten?  Dann stell dir vor, was es für ein Gefühl sein wird, wenn du es erreicht hast – und suche ein Bild, das dieses Gefühl ausdrückt. Tobe dich hier richtig aus und bewerte nicht, was möglich oder unmöglich ist, sondern erlaube dir richtig groß zu denken!

Lass es wirken!

Wenn dein Vision Board fertig ist, beginnt die eigentliche Arbeit. Das alleinige Erstellen einer solchen Collage ist zwar toll und macht Spaß, wird aber nur unwesentlich einen spürbaren Unterschied bringen. Wichtig ist es nun, dass du das Vision Board auch in dein Leben integrierst.

Bringe es in deiner Wohnung an einem Platz an, an dem du täglich vorbeigehst und es somit immer im Blick hast. Nutze es digital als Bildschirmhintergrund oder stelle dir den digitalen Bilderrahmen auf den Schreibtisch. Schau es dir immer wieder an – nur so hast du deine Ziele und Träume auch wirklich immer vor Augen und dein Unterbewusstsein kann dich dabei unterstützen, sie zu erreichen!

Quelle: http://www.ajoure.de/lifestyle/erfolg-motivation/wie-du-dir-dein-vision-board-erstellst-und-deine-ziele-erreichst/

wie öffne ich einen heiligen Raum?

Fragt man Wikipedia nach dem Wort„Heilig“, erhält man folgende Information:

HEILIG bezeichnet etwas Besonderes, Verehrungswürdiges und stammt wortgeschichtlich von „Heil“ ab, was sich abgeschwächt noch in heil(„ganz“) wiederfindet (vgl. englisch: holy, „heilig“, von whole).

GANZ heißt für mich, dass ich ganz bewusst in Kontakt gehe mit allem, was ist.

Sowohl in wahrhaftigen Kontakt zu mir selbst, meiner inneren Welt als auch mit der Quelle allen Seins, dem Göttlichen, dem All-eins.

Wenn wir den heiligen Raum öffnen, dann lassen wir bewusst den Alltag hinter uns und bereiten uns darauf vor, mit dem Göttlichen in Verbindung zu treten.

Wir rufen archaische Kräfte, die wir mit den Himmelsrichtungen verbinden, laden sie ein und bitten sie, unser Wirken mit ihrer ganz eigenen Kraft zu unterstützen.

Dazu braucht man keine Ausbildung oder Erlaubnis – allein Deine innere Ausrichtung, Dein Entschluss und Deine Intention zählt!

Stell`Dir vor, Du richtest eine Party aus, zu der Du ganz viele verschiedene Gäste einlädst:

  • Die wilden, ausgelassenen Kreativen, die die Tanzfläche zum Glühen bringen
  • die emotionalen, Tiefgründigen, mit denen Du Dich gerne mal in die Küche verziehst und über Gott und die Welt philosophierst
  • die Party-Planer, die schon vor der Party alles organisieren und Dir mit Tipps und Tricks zur Seite stehen
  • die Achtsamkeits-, Vegan-, Yoga-, Meditations-, Healthy Living- People, die irgendwie immer ein paar Zentimeter über dem Boden zu schweben scheinen
  • die Erdigen und die, die eher in höheren Sphären zu Hause sind.

Damit sie alle kommen, brauchst Du zuerst einmal ihre Kontaktdaten, damit Du sie einladen kannst. Das ist relativ einfach, denn sie leben im Süden, Westen, Norden, Osten, Oben oder Unten.

Du stellst Dich also jeweils in die Richtung, deren Kräfte du einladen möchtest, hebst die Hand und rufst sie. Unterstreichen kannst Du die Anrufung zum Beispiel mit einer Rassel, einem Gong, einem Glöckchen oder einem Pfeiffen.

Wie Du sie rufst und einlädst, ist vollkommen Dir überlassen. Es geht nicht darum, einen Text auswendig zu lernen und herunterzurasseln. Es geht vielmehr darum, Deine Gäste persönlich und mit Herz einzuladen. Ob das nun irgendeiner Tradition entspricht, ob Du lieber den Wind, das Feuer, die Erde und die Luft oder andere Spirits einladen möchtest, bleibt Dir überlassen. Deine Party, Deine Einladung.

Bitte vergiß` nicht, Deine Gäste nach der Party – sprich: nach Deinem Ritual, Zeremonie und Heilsitzung – zu verabschieden und Dich für ihr Wirken zu bedanken!

Hier habe ich Dir ein Beispiel für die Öffnung eines Heiligen Raums beigefügt. Er stammt von Alberto Villoldo:

Gebet zum Öffnen des heiligen Raums

An die Winde des Südens,
große Mutter Schlange, wir bitten Dich, komm zu uns, sei unsere Lehrerin in den nächsten Tagen (Stunden), wir bitten Dich, lehre uns den Weg der Sanftheit, den Weg der Schönheit auf Erden zu gehen, lehre uns den Weg der Liebe und der Heilung, how

An die Winde des Westens, Mutter Jaguar, komm zu uns, beschütze diesen heiligen Raum, diesen Ort des Rituals, wir bitten Dich komm zu uns und lass uns heraustreten aus der Zeit, lass uns den Weg finden der Makellosigkeit, den Weg des Kriegers, der keine Feinde hat in diesem Leben und auch im nächsten Leben, den Weg des Friedens, how

An die Winde des Nordens,
 kleiner Kolibri, all Ihr Spirits um uns herum, Ihr Ahnen, und Spirits des Orts, wir bitten Euch, seid heute bei uns, seid unsere Lehrer. Wir ehren Euch, die Ihr um uns seid, die ihr vor uns ward. Ihr kennt die Wege, die alten Wege und die neuen Wege, die kommen werden, seid unsere Lehrer. Wir ehren Euch alle, die vor uns waren und die nach uns kommen werden als Kinder unserer Kinder, how

An die Winde des Ostens, großer Adler, komm vom Platz der aufgehenden Sonne, komm zu uns, nimm uns unter Deine Fittiche, lass uns fliegen Seite an Seite mit dem großen Spirit. Lehre uns, in unserer eigenen Art und Weise zu fliegen, hilf uns, unsere Vision zu entdecken, gib uns die Kraft, Dir zu folgen, how

Pachamama, Pachamamita, Santa tierra,
Mutter Erde, Du bist die große Schöpferin, Du gebärst uns, Du nährst uns und Du nimmst uns zu Dir zurück. Pachamama, wir sind hier, um Deine Kinder zu heilen, die Vierbeiner, die Zweibeiner, die krabbelnden Kriecher, die mit Schuppen, die mit Fell und die mit Federn, alle mit denen wir verbunden sind. how

Vater Sonne, Großmutter Mond,
an alle Sternenbrüder, Ihr lebt im Norden und im Süden, im Osten wie im Westen, , in uns und außerhalb von uns. Großer Spirit, der Du tausend Namen hast und der namenlose Eine bist, der Du eine Million Formen hast und der formlose Eine bist, großer Spirit, wir bitten Dich, sei bei uns und begleite uns in jedem Augenblick, laß uns das Lied des Lebens 
zusammen singen, how

Wie gestalte ich ein Vollmondfeuer?

Du möchtest die Kraft des Vollmondes nutzen, um Dich von Situationen, Gewohnheiten, Orten oder Personen zu verabschieden und gleichzeitig neue Qualitäten ins Leben zu rufen? Dann habe ich hier für Dich ein schönes Vollmondritual.

Sicher hast Du es auch schon mal erlebt: in der Vollmondzeit sind wir besonders sensitiv und reagieren sehr feinfühlig auf die Energien des Mondes. Manche schlafen schlecht, andere haben besonders intensive Träume. In diesen besonders intuitiven Momenten zeigen sich die Wege, die wir wirklich gehen wollen und das, was uns dabei unterstützen kann. Denn die inneren Bilder sind gerade in Vollmondnächten sehr stark und ausdrucksvoll. Eine hervorragende Zeit also, um deinen schöpferischen Kräften Ausdruck zu verleihen und Neues ins Leben zu rufen!

Die Zutaten:
Für ein offenes Feuer draussen:
  • 4 Steine (zur Markierung der Himmelsrichtungen)
  • Anfeuerholz und Zündwolle (bekommst Du in jedem Baumarkt – Du kannst natürlich auch trockene Zweige und Holz im Wald sammeln)
  • Zündhölzer oder Feuerzeug
  • Feuerschale (oder Feuerplatz)
  • Rassel
  • Kleiner Zweig, Ästchen, etwa 5-10 cm lang
Für ein Feuer drinnen:
  • 4 Steine (zur Markierung der Himmelsrichtungen)
  • Kerze
  • Zündhölzer oder Feuerzeug
  • Schale mit Wasser
  • Kleinen Unterteller
  • Rassel
  • Kleiner Streifen Papier etwa 5x2cm lang
Wie geht`s:

Bevor Du loslegst: nimm` Dir ein paar Minuten Zeit und überlege Dir, was Du gerne transformieren/loslassen möchtest.

Und welche Qualitäten möchtest Du ins Leben rufen, damit Dir das Loslassen gelingt?

Dann kann`s auch schon losgehen!

Anleitung für ein gemeinsames Vollmond-Ritual mit Freunden draussen unter freiem Himmel

  • lege vier Steine um die Feuerstelle, die die Himmelsrichtungen markieren
  • schichte
 Holz auf
  • öffne gemeinsam mit den Teilnehmern des Vollmondfeuers den Heiligen Raum
  • gruppiert euch im Kreis um das Feuer
  • entzünde das Feuer
  • lade die Teilnehmer ein, während des Rituals zu rasseln und/oder zu singen
  • Sobald ein Teilnehmer sich gerufen fühlt seine Bitten den Spirits vorzutragen, tritt er in den Kreis, nimmt seinen kleinen Zweig in die Hand und bläst das, was er transformieren und loslassen möchte in das eine Seitenende des Zweiges. Dann dreht er den Zweig und bläst auf der anderen Seite die Qualitäten ein, die er ins Leben rufen will.
  • Der Zweig wird mit einem Dank an die Spirits dem Feuer übergeben
  • Danach geht der Teilnehmer in den Kreis zurück und überlässt seinen Platz am Feuer dem Nächsten – solange, bis alle Teilnehmer ihre Zweige dem Feuer übergeben haben.
  • Es wird so lange gerasselt, bis das Feuer erloschen ist und nur noch die Glut da ist.
  • Dann drehen sich die Teilnehmer bewusst um und treten mit einem großen Schritt vom Feuer weg mit der Intention, die Arbeit den Spirits zu überlassen, die Kontrolle aufzugeben. Allein der „Feuermeister“ kümmert sich um die Asche des Vollmondfeuers – übergibt die Überreste dem Wasser oder gräbt es ein.
  • Der heilige Raum wird gemeinsam geschlossen.

Danach kann man gemütlich zusammen sitzen, mitgebrachte Speisen verzehren und miteinander plaudern.

Anleitung für ein Vollmond-Ritual alleine drinnen
  • lege vier Steine um eine Kerze, die die Himmelsrichtungen markieren
  • stelle eine Schale Wasser bereit (zum Löschen, falls nötig)
  • öffne den Heiligen Raum
  • entzünde die Kerze
  • Sobald Du dich gerufen fühlst deine Bitten den Spirits vorzutragen, nimm einen kleinen Streifen Papier in die Hand und blase das, was Du transformieren und loslassen möchtest in das eine Seitenende des Papiers. Dann drehe es und blase auf der anderen Seite die Qualitäten ein, die du ins Leben rufen willst.
  • Das Papierstück wird mit einem Dank an die Spirits der Kerzenflamme übergeben und zum Verbrennen auf den kleinen Unterteller gelegt.
  • Blase dann die Kerze ganz bewusst aus mit der Intention, die Arbeit den Spirits zu überlassen, die Kontrolle aufzugeben.
  • Übergib die Asche dem Wasser oder der Erde
  • Schließe den heiligen Raum und bedanke Dich dabei bei den Spirits.