3 Zeichen, dass du eine Mentorin brauchst

Okt 19, 2022 | integrales Mentoring

Du fragst dich, welche Momente es im Leben gibt, in denen du weniger einen Coach brauchst als eine Mentorin? Hier sind 3 Zeichen, dass du eine Mentorin brauchst.

1. Das Alte trägt nicht mehr

Noch vor kurzem war alles in Ordnung. Dir gefiel dein Job, deine Beziehung war in Ordnung, dein Freundeskreis gab dir Halt und Freude. Doch da ist etwas in dir, dass sich nach Veränderung sehnt. Nach einem Aufbruch, der neuen Wind in deinen Alltag bringt. Als ob das Alte sich dem Ende neigt, abgeschlossen werden will und sich dein innerer Raum erweitern möchte. Sich eine neue Herausforderung wünscht. Doch da ist noch kein Ziel – Du weißt nur, dass dich das Alte nicht mehr trägt.

An solchen Lebensschwellen geht es nicht ums Optimieren sondern um eine Begegnung mit seiner Seele, dem höheren Selbst oder wie immer du die Instanz in dir nennen möchtest, die Zugang zu deinem „Seelen-Bauplan“ hat. Es ist die Zeit, wo das Ego innehalten darf, damit sich dein Inneres entfalten kann.

Eine Mentorin nimmt sich gemeinsam mit dir die Zeit, hinzuschauen, hinzuhören und hinzuspüren. Ohne Zeitdruck und Optimierungsbestrebungen, denn die „Seelenzeit“ wird nicht in Zeiteinheiten gemessen. Eine Mentorin führt dich als kundige Seelenführerin jenseits von Zeit und Raum und erforscht mit dir die nichtalltägliche Welt. Oftmals hilft ihr dabei die Natur als Spiegel deiner Seele. Sie dient als Übersetzungsfeld zwischen den Bedürfnissen von Ego und Seele. Die Mentorin gibt dir beim Erforschen die Stabilität, diese Ebene zu erkunden.

 

2. Neues ist noch nicht in Sicht

Du weißt, dass du dich bewegen musst, hast aber keine Ahnung, wohin? Auch, wenn du jetzt am Liebsten eine Art Gebrauchsanleitung dafür hättest, wäre es ein fataler Fehler, ohne Innezuhalten gleich weiter zu rennen, den das Ziel wäre dann wohl nur das wahrscheinlichste, nicht jedoch das bestmögliche. 

Um wirklich Neues aus dir heraus zu gestalten, hilft der gemeinsame Blick mit einer Mentorin auf das Gewebe deines Lebens. Welche Kettfäden geben deiner Lebensgestaltung den Halt, um frei und selbstbestimmt deine Muster zu kreieren? Welche bereits verwobenen Fäden sind brüchig geworden und brauchen Verstärkung um aus vertrauten, einengenden Haltungen ohne Angst Neues ins Leben zu weben?

Mentorinnen sind Meisterinnen im Entwirren von Lebensknäuel. Sie legen dir liebevoll den Ariadnefaden in die Hand, damit Du sicher durch das Labyrinth vergangener Erfahrungen hin zu der Schatzkammer deiner Gaben findest und sie gegebenenfalls wieder zurückholst.

 

3. Du hast Deinen Sinn, Deine Vision, Dein Lebensziel verloren

An den Bruchkanten des Lebens – dort, wo wo uns der Tod in Form von verstorbenen Angehörigen, abgestorbenen Lebensentwürfen, Verbindungen und Träumen begegnet, stehen dir die Mentorinnen als Hüterinnen der Schwelle zur Seite. Ihnen ist auf die eine oder andere Weise der Tod begegnet – und sie haben den Trauerprozess erlebt und gemeistert. Sie kennen den Gang in die Unterwelt, wissen, was es heißt, versteinert zu sein, haben depressive Phasen am eigenen Leib erlebt und sind dem Nichts begegnet.

Sie halten auch dich und dein Nichtwissen in diesen Phasen aus, denn sie sind Meisterinnen zyklischer Prozesse und geben Dir darin sicheres Geleit bis hin zu dem Moment, in dem Du deinen Sinn, deine Vision, deine Berufung gebierst.

Hast Du das Gefühl, an einem der drei Punkte in Deinem Leben zu stehen? Dann lass` uns reden! Bis Ende des Jahres habe ich noch drei 1:1-Mentorings frei.

Von Herz zu Herz, Mia

P.S.: Du willst wissen, bei welchen Themen Dir eher ein Coach hilft? Diese Frage habe ich hier beantwortet.

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